Das Ableben der Anführer finde ich auch nicht gerade gut. Aber dagegen gibt es wenigsten einen Patch.
Was ich jedoch äuserst ärgerlich finde ist der Winterbug. Hoffentlich wird der bald behoben. Er macht das ganze Spiel kaputt.
Auserdem hätte ich noch ein paar Vorschläge zum Kampfsystem. Es erinnert mich nämlich verdammt arg an den ersten Weltkrieg.
Im Vorgänger konnte ich ja noch relativ einfach die Front mit meinen Panzern durchbrechen, recht weit vorstoßen und viele, viele Kessel bilden. Und die Luftwaffe hat die Vorstoße der Panzer durch gezielte Angriffe noch unterstützt.
In Teil 2 dagegen beginnt jeder Kampf jedoch erstmal mit einem Stellungskrieg. Auf der einen Seite stehen meine Truppen und auf der anderen Seite die des Gegners. Um den Feind nun schlagen zu können muß ich bei meinen Angriff zahlenmäßig klar überlegen sein denn durch die Gleichschaltung in der Forschung ist es ja kaum mehr möglich technologische Vorsprünge rauszuholen weswegen nur der gewinnt der mehr Truppen hat.
Erschwerend kommt noch hinzu das ich keine gezielten Luftangriffe fliegen kann sondern das meine Flieger wie im ersten Weltkrieg Einzelattacken fliegen. Da es keine unterschiedlichen Taktiken beim Angriff gibt (man kann ja nicht mal mehr die Durchbruchstaktik für Panzer die es im alten HOI noch gab wählen) kann ich lediglich den Angriff befehlen der dann anhand der Geländemodifikationen und reiner zahlenmäßiger Überlegenheit entschieden wird.
Nach dieser Materialschlacht (nichts anderes ist es den mit Taktik hat das nichts mehr zu tun) die in der Regel immer der zahlenmäßig überlegene gewinnen wird (so wie vor der Erfindung des Panzers im Ersten Weltkrieg halt auch) rücken meine Einheiten vor. Man sollte nun meinen das ich mit meinen Einheiten den Vorstoß schnell ausnutzen und weiter ins Hinterland vorstoßen kann schließlich geht es um den 2. Weltkrieg nicht war. Dies ist aber nicht der Fall. Stattdessen muß ich im Gegensatz zum Vorgänger eine eintägige Pause einlegen die dem Gegner genug Zeit lässt wie im ersten Weltkrieg Verstärkungen heran zu bringen oder aus meinen Kessel zu flüchten.
Noch besser kommt es jedoch wenn der Gegner anschließend versucht meine gerade eroberten Provinzen neu zu erobern. Eigentlich sollte man denken das der Feind sobald ich ihn abgewehrt habe sich wieder dorthin zurückzieht von wo er gekommen ist, schließlich habe ich ihn abgewehrt und schließlich war das auch im alten HOI so. Tut er aber nicht. Stattdessen marschiert er von der Provinz in der ich gerade den feindlichen Angriff abgewehrt habe in irgendeine andere Provinz und entkommt dadurch völlig unrealistischer Weise meinen Kessel.
Aber nicht nur das deutet für mich daraufhin das der HOI 2 ursprünglich für den ersten Weltkrieg programmiert wurde, sondern auch die Flankenangriffe. Im zweiten Weltkrieg gab es ja viel häufiger Durchbrüche und tiefe Vorstöße ins feindliche Hinterland als im ersten. Aber in HOI 2 kann ich viel seltener tief ins feindliche Hinterland vorstoßen als in HOI 1 da ich wegen der Flankenangriffe ständig Angst haben muß nicht abgeschnitten zu werden. Die logische Folge ist das ich sicherheitshalber auf breiter Front vorrücke anstatt große Operationen zu starten was eindeutig auch eher auf den ersten als auf den zweiten Weltkrieg zutrifft.
Unterstützt wird dieser Eindruck noch von der defensiven Ki, die selbst mit zahlenmäßig starker Überlegenheit oft nicht angreift, sondern lieber herum steht und abwartet. So ein Verhalten passt ganz gut zu den Franzosen die an der Maginotlinie noch nach den Grundsätzen des ersten Weltkrieges gekämpft haben aber nicht zu den Russen die den ganzen Krieg über (ja auch zu Zeiten Barbarossas) Angriffe auf die deutsche Front gestartet haben. Ich habe dagegen wenn ich meine Truppen den Winter über wegen des Winterbugs angehalten habe keinen einzigen russischen Angriff erleben dürften.
Mein Vorschlag ist daher das man die Ki zumindest gegen den menschlichen Spieler mal auf offensiv stellt und die Ki so programmiert da sie bei einer Überlegenheit von 3 zu 1 oder noch mehr auch angreift.
Desweitern finde ich den eintägigen Zeitverlust der nach jedem Kampf durch die Zwangsreorganisation entsteht absulut schlecht da diese Zwangspausen jeden Blitzkrieg zu Lachnummer werden lassen. Stattdessen währe es besser wen die Kämpfe länger dauern würden und wenn die Einheiten nach dem der Feind in die Flucht geschlagen wurde nicht sofort ankommen würden.
Desweitern sollten gezielte Luftangriffe möglich sein. Und mehr Angriffsmöglichkeiten wie Durchbruch oder Einkreisung sollten auch möglich sein (und zwar von vorneherein und nicht nur als Zufallsereignis).
Desweitern stört mich dieser absolut unrealistischer Invasions Penalty von 99 Prozent der dafür sorgt das ich keinerlei Invasionen mehr durchführen kann, weil meine Einheiten nur noch mit einem Prozent kämpfen. Hier möchte ich mal daraufhin weisen das im zweiten Weltkrieg fast jede Invasion erfolgreich war und das es den Verteidigern fast nie gelungen ist eine Invasion abzuwehren. Die letzte große Invasion die fehlgeschlagen ist war die Landung bei Gallipoli im ersten Weltkrieg, aber HOI 2 spielt im 2. Weltkrieg oder wurde es doch für den ersten programmiert? Und daher sollten Invasionen auch deutlich leichter gemacht werden.
Im übrigen finde ich es nicht gut das selbst Marineinfanterie wenn sie mit mehr als drei Divisionen Invasionen durchführt Abzüge bekommt. Wer hat sich diesen Penalty einfallen lassen. Nur weil die Marineinfanterie in echt nirgens mit 30 Divisionen auf einmal angegriffen hat ist das doch kein Grund den Angreifer zu bestrafen. Der Verteidiger hat schließlich auch nirgends mit 10 Divisionen auf einmal verteidigt, und kriegt der etwa Abzüge?
Zudem ist der Küstenbeschuß viel zu schwach. Während ich bei meiner Invasion in Norwegen dank des 99 Prozent Abzuges mit 1 Prozent kämpfen musste hatten die norwegischen Verteidiger stattdessen nur 8 Prozent Abzug wegen Küstenbeschuß. Total unrealistisch das es nur sowenig Ausmacht, schließlich waren die Kriegsschiffe in der Lage jeden Bunker und jeden Panzer an der Küste platt zu machen. Also gehört ein viel größerer Kampfnachteil für die Verteidiger her während bei den Invasionen die Angreifer längst nicht so hart bestraft werden dürfen.
Was ich jedoch äuserst ärgerlich finde ist der Winterbug. Hoffentlich wird der bald behoben. Er macht das ganze Spiel kaputt.
Auserdem hätte ich noch ein paar Vorschläge zum Kampfsystem. Es erinnert mich nämlich verdammt arg an den ersten Weltkrieg.
Im Vorgänger konnte ich ja noch relativ einfach die Front mit meinen Panzern durchbrechen, recht weit vorstoßen und viele, viele Kessel bilden. Und die Luftwaffe hat die Vorstoße der Panzer durch gezielte Angriffe noch unterstützt.
In Teil 2 dagegen beginnt jeder Kampf jedoch erstmal mit einem Stellungskrieg. Auf der einen Seite stehen meine Truppen und auf der anderen Seite die des Gegners. Um den Feind nun schlagen zu können muß ich bei meinen Angriff zahlenmäßig klar überlegen sein denn durch die Gleichschaltung in der Forschung ist es ja kaum mehr möglich technologische Vorsprünge rauszuholen weswegen nur der gewinnt der mehr Truppen hat.
Erschwerend kommt noch hinzu das ich keine gezielten Luftangriffe fliegen kann sondern das meine Flieger wie im ersten Weltkrieg Einzelattacken fliegen. Da es keine unterschiedlichen Taktiken beim Angriff gibt (man kann ja nicht mal mehr die Durchbruchstaktik für Panzer die es im alten HOI noch gab wählen) kann ich lediglich den Angriff befehlen der dann anhand der Geländemodifikationen und reiner zahlenmäßiger Überlegenheit entschieden wird.
Nach dieser Materialschlacht (nichts anderes ist es den mit Taktik hat das nichts mehr zu tun) die in der Regel immer der zahlenmäßig überlegene gewinnen wird (so wie vor der Erfindung des Panzers im Ersten Weltkrieg halt auch) rücken meine Einheiten vor. Man sollte nun meinen das ich mit meinen Einheiten den Vorstoß schnell ausnutzen und weiter ins Hinterland vorstoßen kann schließlich geht es um den 2. Weltkrieg nicht war. Dies ist aber nicht der Fall. Stattdessen muß ich im Gegensatz zum Vorgänger eine eintägige Pause einlegen die dem Gegner genug Zeit lässt wie im ersten Weltkrieg Verstärkungen heran zu bringen oder aus meinen Kessel zu flüchten.
Noch besser kommt es jedoch wenn der Gegner anschließend versucht meine gerade eroberten Provinzen neu zu erobern. Eigentlich sollte man denken das der Feind sobald ich ihn abgewehrt habe sich wieder dorthin zurückzieht von wo er gekommen ist, schließlich habe ich ihn abgewehrt und schließlich war das auch im alten HOI so. Tut er aber nicht. Stattdessen marschiert er von der Provinz in der ich gerade den feindlichen Angriff abgewehrt habe in irgendeine andere Provinz und entkommt dadurch völlig unrealistischer Weise meinen Kessel.
Aber nicht nur das deutet für mich daraufhin das der HOI 2 ursprünglich für den ersten Weltkrieg programmiert wurde, sondern auch die Flankenangriffe. Im zweiten Weltkrieg gab es ja viel häufiger Durchbrüche und tiefe Vorstöße ins feindliche Hinterland als im ersten. Aber in HOI 2 kann ich viel seltener tief ins feindliche Hinterland vorstoßen als in HOI 1 da ich wegen der Flankenangriffe ständig Angst haben muß nicht abgeschnitten zu werden. Die logische Folge ist das ich sicherheitshalber auf breiter Front vorrücke anstatt große Operationen zu starten was eindeutig auch eher auf den ersten als auf den zweiten Weltkrieg zutrifft.
Unterstützt wird dieser Eindruck noch von der defensiven Ki, die selbst mit zahlenmäßig starker Überlegenheit oft nicht angreift, sondern lieber herum steht und abwartet. So ein Verhalten passt ganz gut zu den Franzosen die an der Maginotlinie noch nach den Grundsätzen des ersten Weltkrieges gekämpft haben aber nicht zu den Russen die den ganzen Krieg über (ja auch zu Zeiten Barbarossas) Angriffe auf die deutsche Front gestartet haben. Ich habe dagegen wenn ich meine Truppen den Winter über wegen des Winterbugs angehalten habe keinen einzigen russischen Angriff erleben dürften.
Mein Vorschlag ist daher das man die Ki zumindest gegen den menschlichen Spieler mal auf offensiv stellt und die Ki so programmiert da sie bei einer Überlegenheit von 3 zu 1 oder noch mehr auch angreift.
Desweitern finde ich den eintägigen Zeitverlust der nach jedem Kampf durch die Zwangsreorganisation entsteht absulut schlecht da diese Zwangspausen jeden Blitzkrieg zu Lachnummer werden lassen. Stattdessen währe es besser wen die Kämpfe länger dauern würden und wenn die Einheiten nach dem der Feind in die Flucht geschlagen wurde nicht sofort ankommen würden.
Desweitern sollten gezielte Luftangriffe möglich sein. Und mehr Angriffsmöglichkeiten wie Durchbruch oder Einkreisung sollten auch möglich sein (und zwar von vorneherein und nicht nur als Zufallsereignis).
Desweitern stört mich dieser absolut unrealistischer Invasions Penalty von 99 Prozent der dafür sorgt das ich keinerlei Invasionen mehr durchführen kann, weil meine Einheiten nur noch mit einem Prozent kämpfen. Hier möchte ich mal daraufhin weisen das im zweiten Weltkrieg fast jede Invasion erfolgreich war und das es den Verteidigern fast nie gelungen ist eine Invasion abzuwehren. Die letzte große Invasion die fehlgeschlagen ist war die Landung bei Gallipoli im ersten Weltkrieg, aber HOI 2 spielt im 2. Weltkrieg oder wurde es doch für den ersten programmiert? Und daher sollten Invasionen auch deutlich leichter gemacht werden.
Im übrigen finde ich es nicht gut das selbst Marineinfanterie wenn sie mit mehr als drei Divisionen Invasionen durchführt Abzüge bekommt. Wer hat sich diesen Penalty einfallen lassen. Nur weil die Marineinfanterie in echt nirgens mit 30 Divisionen auf einmal angegriffen hat ist das doch kein Grund den Angreifer zu bestrafen. Der Verteidiger hat schließlich auch nirgends mit 10 Divisionen auf einmal verteidigt, und kriegt der etwa Abzüge?
Zudem ist der Küstenbeschuß viel zu schwach. Während ich bei meiner Invasion in Norwegen dank des 99 Prozent Abzuges mit 1 Prozent kämpfen musste hatten die norwegischen Verteidiger stattdessen nur 8 Prozent Abzug wegen Küstenbeschuß. Total unrealistisch das es nur sowenig Ausmacht, schließlich waren die Kriegsschiffe in der Lage jeden Bunker und jeden Panzer an der Küste platt zu machen. Also gehört ein viel größerer Kampfnachteil für die Verteidiger her während bei den Invasionen die Angreifer längst nicht so hart bestraft werden dürfen.
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