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EHzg Johann

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Einigung Italiens? Da gibt es ein kleines Problem namens Oesterreich:(, mal sehen...

Was soll das heißen, Österreich ist ein Problem? :mad:
So was verbitt' ich mir! :D

Super AAR, krieg ich richtig Gusto. Jetzt bräucht ich nur noch Zeit, dann könnt' ich selber auch spielen, statt "nur" zu lesen.
 
Aug 14, 2006
770
2
Was soll das heißen, Österreich ist ein Problem? :mad:
So was verbitt' ich mir! :D

Super AAR, krieg ich richtig Gusto. Jetzt bräucht ich nur noch Zeit, dann könnt' ich selber auch spielen, statt "nur" zu lesen.

Freut mich, dass es gefaellt.:)
Tja, das Schreiben nimmt fast mehr Zeit in Anspruch als das Spielen. Aber was soll's...

Bin ueber's Wochenende nicht da, update entweder sehr kurz heute abend, sollte es mir zwischen Arbeit, Packen und Schlafengehen reichen, sonst irgendwann Ende naechster Woche.
 
Aug 14, 2006
770
2
Soo, Jungs und Maedels (?), tut mir leid fuer die lange Pause, der naechste Teil ist geschrieben. Leider ein kleines Internetproblem, also kann ich keine Bilder hochladen und verlinken, weil das auf Arbeit eher ungern gesehen ist:wacko:
Ich hoff, dass mein Anschluss bald in Ordnung gebracht wird und ich das update dann hier reinstellen kann.

Kleine Anmerkung noch, im naechsten Teil wird die Kolonialisierung gestartet, der Einfachheit halber habe ich die Namen der Kolonien so gelassen, wie sie vom Spiel her sind. Macht das ganze klarer, ohne dass ich einen Haufen Screenshots reinstellen muss. Ich hoffe es macht nichts aus, dass es kein Roma Nova oder Palermo transmare gibt. Wenn jemand darauf besteht, kann ich das ja in spaeteren Kolonien machen.
 
Aug 14, 2006
770
2
Teil 6 Das Heilige Land und die Neue Welt

1520 sah Ferdinando eine Gelegenheit, auf die christliche Staaten schon seit Jahrhunderten gewartet hatten: das Heilige Land, Ziel der mittelalterlichen Kreuzzüge und seit Jahrhunderten unter muslimischer Kontrolle, war nur spärlich verteidigt, weil die ägyptischen Mamelucken nach einigen Kriegen die Kontrolle über Syrien verloren hatten. Der sizilische König zog in den Krieg, um Jerusalem zu befreien. Die mameluckische Armee war schnell vernichtet und Sizilien drang, ohne die Hilfe der Verbündeten Österreich, Kastilien und der Vasallen zu benötigen, bis an den Oberlauf des Nils vor
Im Jahre 1523 gab derMameluckensultan Diamientia, Gaza und Judea an Sizilien ab, ebenso wie Tabouk. Ferdinando hatte neben der Befreiung der heiligen Stätten noch ein anderes Ziel erreicht: sobald er volle Kontrolle über die neuen Besitzungen hatte, wäre der Weg nach Indien wieder offen, der lange für die Christenheit versperrt gewesen war.

Sizi-1523a.jpg


Während der Krieg im Heiligen Land zu Ende ging, machte die Forschung weitere Fortschritte (Heerestechnologie 15, Produktionstechnologie 15, Flottentechnologie 13 und 14, ermöglicht Flyten). Ein Versuch Österreichs, Erbansprüche innerhalb des Heiligen Römischen Reiches führte zu einem Erbfolgekrieg, in dem Österreich mit sizilischen und brandenburgischen Verbündeten gegen Dänemark, das einen starken Stand in Norddeutschland hatte, und seiner kleinen Verbündeten. Kämpfte. Dieser Krieg sollte in der Folge zu kleineren dänischen Angriffen auf sizilische Inselbesitzungen führen, aber keine bliebenden Einfluß auf das Gesamtreich Ferdinando hinterlassen. Erst im Jahr 1531 sollte ein Frieden zwischen den Parteien geschlossen werden.

Bis dahin kam es vermehrt zu religiösen Unruhen, einige Gebiete bekehrten sich zum reformierten Glauben und wurden von Missionaren aus Rom über Jahre hinweg wieder zum Katholizismus bekehrt, ebenso wie die muslimische Bevölkerung der neugegründeten Terra Sancta Siciliana in Kleinasien und Ägypten. Insbesondere in diesen Gebieten, die gerade frisch zum christlichen Glauben bekehrt worden waren kam es mehrfach dazu, daß protestantische und reformierte Heretiker die Überhand bekamen und von Theologen und Missionaren aus Rom wieder unterdrückt werden mußten.

Das Jahr 1526 wurde von einem erneuten Irrsinnsanfall des Königs überschattet. Der freigekämpfte Weg nach Indien und die Kolonie auf Madeira veranlaßte das Reich, die Suche und Eroberung neuer Gebiete jenseits Europas als neues Ziel der Regierungspolitik festzulegen (Quest for the New World, Regierungstechnologie 17). Festungsbauingenieure entwickelten Baumethoden, die die Festungsmauern verstärken würden (Heerestechnologie 15), den Bau von Schiffsbedarfsmanufakturen (Flottentechnologie 15) und Handelsmonopole (Handelstechnologie 15 wurde meoglich) Außenpolitisch kam es zu Staatsehe und Allianz mit Bayern. Alte Dokumente bewiesen außerdem Ansprüche Siziliens auf das Nildelta und die Provinzen Kroatien und Kärnten. Ferdinando dachte jedoch nicht daran, diesen Ansprüchen nachzugehen, vorerst.

Im Jahre 1531 nach dem Friedensschluß mit Dänemark, wurde ein langgehegter Traum der sizilischen Politik wahr. Der König übernahm die Kontrolle von Rom und der Romagna vom Papst, der seinen Sitz nach Trier verlegte.

Sizi-1531.jpg


Zur Feier wurde der erste Entdecker Siziliens losgeschickt mit dem Auftrag, den Hafen Tabouk im Roten Meer anzulaufen. Sollte diese Expedition auch einige Jahre dauern, sie würde neuen Ruhm und Reichtum für die Krone bedeuten.

Die Boten, die im Jahr 1534 die Meldung aus Tabouk brachten, daß die sizilischen Schiffe Afrika umrundet hatten, erreichten allerdings nur einen Todkranken. Ferdinando III, ein vom alter gebeugter Mann von labiler geistiger Gesundheit, verfiel zusehend. Er hatte noch die Genugtuung, die Haupststadt Palermo, vor einigen Jahren zum reformierten Glauben übergetreten, ebenso wie Kalabrien in den Schoß der katholischen Kirche zurückgebracht zu sehen. Eine weitere Nachricht aus Tabouk über den Tod des Volkshelden und ersten großen Entdeckers aus sizilischen Landen besserte die Lage des Königs nicht weiter.
Die letzten Jahre der Herrschaft Fernandinos brachten die Aufforderung Österreichs, als Verbündeter in den Krieg gegen Brabant und Großbritannien einzutreten, und Ferdinando sah keinen Grund abzulehnen, da die kastilische Flotte, auch Österreichs Verbündeter, den Eingang in das Mittelmeer effektiv schützte und keine anderweitigen Gefahren bestanden. Ferndandos segnete auch eine Staatsehe mit dem Heretikerkönigreich Crimea ab. Crimea, ein refomiertes Reich, hatte weite Gebiete in den Osteuropäischen Steppen von den zusammenbrechenden Reichen der mongolischen und tatarischen Invasoren übernommen.
Das Jahr 1536 sollte das letzte Lebensjahr Ferdinandos sein. Es war, als ob noch eimal ein Aufflackern der Flamme die Umgebung erhellte. Noch einmal wurde die Zentralisierung der Verwaltung vorangetrieben und ein Aufstand ausgelöscht. Und noch einmal schickte der König seine Heerführer aus, um weitere italienische Gebiete ins Reich einzugliedern. Venedig, ehemals führende italienische Macht, nun auf die letzten Gebiete in der Toskana beschränkt, wurde angegriffen. Alle Alliierten Siziliens, außer den Vasallen Portugal und Savoyen, brachen die Bündnisse, so daß Ferdinandos Armee gegen Mailand, Venedig und den Papststaat standen. Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Österreichs Herrscher, war zusehr in den Krieg gegen Brabant und Großbritannien verstrickt, um Venedig als Teil des Reiches zu beschützen.
Die gegnerischen Truppen waren schnell vernichtet und die Festungen belagerten, als die Flamme erlosch. Ferdinando, der die erste Umsegelung Afrikas in der modernen Zeit hatte durchführen lassen, der das Heilige Land zurück in die Hände der Christenheit gebracht hatte, der das Ewige Rom in das sizilische Reich gebracht hatte, war tot.
Sein Nachfolger wurde sein Sohn Martino II ein Mann ohne herausragende Talente.

Er übernahm das Szepter und annektierte im Jahr 1537 Florenz, schloß Frieden mit dem Papst und verlangte von Mailand die Aufgabe der Ansprüche auf weite Teile Oberitaliens, die Provinz Brescia und große Summen Goldes. Außerdem bot Polen eine Allianz an, und Martino nahm dieses Angebot an, um sich einen Verbündeten gegen eine eventuellen Vergeltungskrieg des Kaisers zu sichern.
Die folgenden Jahre sahen diplomatische Missionen anderer Staaten in Palermo ankommen, und Staatsehen wurden mit Böhmen und Aragon geschlossen. Produktionstechnologien wurden verbessert (16) und Regimentslager ermöglicht (Heerestechnologie 17). Innenpolitisch und fiskalisch war Sizilien in einer guten Lage.
Im Jahr 1539 war Frankreich der Beherrscher Westeuropas während Polen den Osten und den Balkan kontrollierte. Österreich hatte wenig an Gebieten gewonnen, war aber der Kaiser des Deutschen Reiches. Im Norden Deutschlands hatte Dänemark seine Macht ausgedehnt und dominierte Skandinavien. Sizilien herrschte über Italien mit Ausnahme Anconas und einiger Gebiete in Oberitalien.

Sizi-1539new.jpg


Im Jahr 1540 wurde die Staatsehe mit Aragon erneut und ein militarischer Pakt geschlossen. Eine neue Expedition unter einem erfahrenen Entdecker, einem Überlebenden der Afrikaumseglung wurde ausgesandt, um die portugiesischen Berichte über Inseln weit im Western zu überprüfen. Eine erste Kolonie wurde im Jahr des Herrn 1541 auf einer kleinen Insel gegründet und nach dem Heiligen Thomas benannt. Neue staatsphilosophische Erkenntnisse legten eine Änderung der Rolle des Königtums in eine eher administrative Rolle nah (Regierungstechnologie 18), aber Martino sah sich lieber in der Rolle des Feudalherrn.
Der andauernde Krieg gegen Großbritannien war bisher ohne Auswirkungen an Sizilien vorbeigegangen und verhinderte auch nicht die Gründung einer weiteren Karibikkolonie auf St Kitts, bis eine britische Schlachtflotte den Zugang ins Mittelmeer offen fand und die unerwartet die größte sizilische Flotte vor Palermo angriff und versenkte. Innerhalb weniger Wochen waren die Küsten Italiens von feindlichen Flotillien blockiert und eine Invasionsarmee belagerte Malta. Schnell wurden neue Schlachtschiffe auf Kiel gelegt, um die Herrschaft über die See wiederzugewinnen. Abhilfe erhoffte die Admiralität durch die Rückkehr der Kolnialflotte, doch die wurde fast gleichzeitig mit der Schlacht vor Palermo schwer durch einen Piratenüberfall dezimiert und der Anführer fand ein nasses in der warmen Karibischen See. Es war ein Glück für Sizilien, daß Österreich im Jahre 1544 einem Frieden mit dem Feind zustimme, der dem englischen König den Königsthron von Brabant sicherte und nichts von Sizilien forderte.
Der lange Krieg war nicht spurlos am Land vorübergegangen. Nue Flotten wurden gebaut und neue Taktiken erprobt, die in maurizianisch gedrillte Regimenter endete (Heerestechnologie 18).
Die nächsten Jahre verliefen ruhig und neue Kolonien auf Antigua (1546) und Puerto Rico (1549) gegründet. Ein Erlaß gab der Landbevölkerung weitere Freiheiten (Freie Untertanen +1).
Im Jahre 1550 erhielt St. Thomas Stadtrechte. Die Karibik war zu dieser Zeit aufgeteilt zwischen Sizilien und dem treuen Vasallen Portugal, allerdings waren noch einige Inseln in dr Hand der Ureinwohner.
1551sah Verbesserungen im Handel (Technologie 17) und Regierungstechnologie (19, Administrative Republik). Martino beschloß im gleichen Jahr den Anspruch Sizilien auf das Nildelta durchzusetzen und erklärte den Mameluken den Krieg. Zwar schloßen sich neben den verläßlichen Vasallen Portugal und Savoyen auch Polen und Aragon an, aber die sizilische Befreiungsarmee benötigte die Hilfe nicht. Hedjaz mußte in der Folge Medina an Sizilien abtreten und gab seine Ansprüche auf Tabouk auf, während Sizilien das Nildelta und Alexandria von den Mameluken bekam.

Sizi-1556.jpg


Trotz des heldenhaften Kampfes gegen die Ungläubigen setzte Großbritannien die Exkommunikation Martinos beim Papst durch. Dessen Zustimmung war sicherlich auch eine Folge der Annektion Roms, und die sizilische Regierung begann viele Geschenke nach Trier zu senden.

Die folgenden 10 Jahre wurden der kolonialen Expansion gewidmet. Kolonisten verließen Palermo mit dem Ziel, auf den warmen karibischen Inseln Plantagen für Zucker und Tabak anzulegen und die bestehenden Siedlungen auszuweiten. Domenica wurde im Jahre neu besiedelt.

Eine geographische Expedition im Jahre 1560 brachte folgende Karten aus der Karibik.

Sizi-1560.jpg


Nach der Besiedlung der Turkinseln (1561) wurden weitere Karten von Nordamerika gezeichnet und in die königlichen Archive gebracht.

Sizi-1561.jpg


Fortschritte wurden während dieser Jahre in vielen Technologien gemacht, insbesondere wurde die Entsendung von Constables und die Errichtung von Kunstakademien (Regierungstechnologie 20 und 21) möglich. Ein einflußreicher Philosoph machte Forschung populärer (Innovativ +1) und die Freiheit der Landbewohner erweitert (Freie Untertanen + 1). Langsam wurde auch der islamische Glauben aus den sizilischen Provinzen in Ägypten vertrieben und die dortigen Heretiker zum wahren Glauben bekehrt.
Allianzen wurden mit Österreich und Genua, eine Staatsehe mit Georgia geschlossen.

Im Jahr 1564 besetzte eine britische Expedition Guantanamo und nahm diese Region für ihr Land in Besitz. Das sizilisch/portugiesische Kondominium war bedroht. Martinos Antwort konnte keine militärische sein, zu frisch waren die Erinnerungen an die Flottendominanz der Engländer und zu ungeschützt die Kolonien. Der Kronrat beschloß, weitere Gebiete in dieser Region zu sichern und in Cartagena wurde die erste sizilische Kolonie auf dem Festland Südamerikas gegründet.
Wie lange sollte es dauern, bis sich die Welt der Kolonien in ein Schlachtfeld der europäischen Großmächte verwandeln würde?
 

TheArchduke

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Und es wurde der Griff nach Ägypten.

Die Konvertierungskosten müssen gigantisch sein. Nächstes Ziel ist Indien?

Oder werden die Ressourcen in Nordamerika investiert. Es könnte sich auszahlen, wenn es möglich ist die Konkurrenz auszuschalten.
 
Aug 14, 2006
770
2
Zeval31: Willkommen und viel Spass. Verlass dich nicht darauf, dass mein Deutsch gut ist, ich spreche zur Zeit fast nur Englisch und spiele das Spiel auf Englisch. ;)

Archduke: Aegypten war einfach zu ungeschuetzt und die Besetzung Judeas bringt echt viele Vorteile.
Bekehrungskosten... geht noch. In meinen Augen ein Aspekt der dringend geaendert werden sollte. Zu grosse Bekehrungschance und insgesamt zu billig. Muss mal einen gescheiten Mod ausprobieren, wenn ich Zeit habe.

Naechstes Update am Wochenende!

Kleine Umfrage: sollte es irgendwann in ferner Zukunft dazu kommen, dass ich Italien gruenden kann, soll ich es tun oder lieber Sizilien bleiben?
 
Aug 14, 2006
770
2
Teil 7 Südafrika und der Griff nach Indien

Im Jahre 1568 starb Martino II, gebeugt von seinem unberrechtigen Schicksal als Exkommunizierter. Martino III wurde gekrönt.

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Eine seiner ersten Amtshandlungen war es Statutes of Restrains in Appeals zu erlassen, was seine Beziehungen zum Papst nicht gerade verbesserte. In der Folge setzte Martino die expansionistische Kolonialpolitik seines Vorgängers in Mittelamerika fort. Technologien wurden erforscht und weiter verbessert und die Innenpolitik neue ausgerichtet. Im Jahr 1572 wurden die Rechte der freien Untertanen gestärkt. Die wichtigste technische Neuentwicklung war die Chambered Demi Cannon (Heerestechnologie 21, 1572) und die Einrichtung von Marktplätzen in den Provinzen (Handelstechnologie 21, 1574). Die Einrichtung einer ausgeweiteten Bürokratie wurde 1574 beschlossen (Neue Idee, Regierungstechnologie 22). Galeassen wurden im Jahr 1577 verfügbar, setzten sich aber in der sizilischen Marine, die Segelschiffe für den Schutz der Kolonien und für die Erforschung der Welt bevorzugte, nicht durch.
1580 beschloß der König neben dem Kolonialreich in Süd- und Mittelamerika seinen Einfluß in Afrika zu erweitern. Eine Expedition nahm Besitz von Little Karoo an der Südspitze Afrikas. Ein Entdecker begann, in die Tiefen des Indischen Ozeans vorzudringen. Die Untätigkeit des Königs in Europa verursachte den Verlust der Ansprüche auf Kärnten und Kroatien, zum Ausgleich wurde die Kultur der Al Misr Araber, und im folgenden Jahr die der Umbrier akzeptiert.
Eine neue britische Kolonie am Kap der guten Hoffnung befand sich im Anspruchsraum der sizilischen Krone. Agenten des König wiegelten daraufhin die Eingeborenen so lange auf, bis die Briten vertreiben waren. Natürlich nahm eine sizilische Expedition die verlassenen Gebiete in Besitz. Bis zum nächsten größeren Ereignis in der sizilischen Geschichte wurden die Kolonien in Südamerika weiter ausgebaut, Galleonen entwickelt (Marinetechnologie 22, 1586) und eine neue Kavallerietaktik eingeführt (Heerestechnologie 22, 1591). Martino besiegelte Staatsehen mit Österreich und Kastilien und erweiterte die Rechte der freien Untertanen. Der erste Hafen an der Pazifikküste wurde durch die Kolonialisierung Panamas im Jahr 1589 erbaut, auch wenn der Seeweg dahin noch nicht erforscht war.
Im Jahr 1592 erklärte Sizilien Dekkan den Krieg. Das indische Reich hatte weite und reiche Gebiete in Ostafrika erobert und die dortigen Goldminen den Neid Martinos erregt. Die sizilische Flotte versenkte Dekkans Schiffe im ersten Aufeinandertreffen indischer und europäischer Flotten und sizilische Truppen eroberten Gebiet auf Gebiet in afrika und fielen schließlich in Indien ein.
Im Jahr 1594 stimmte Dekkan dann einem Friedensschluß zu und gab Gebiete in Afrika und die Provinz Malabar an der Südspitze Indiens an Sizilien.

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Im Jahr des Friedensschlusses kündigte Aragon die Allianz mit Sizilien auf. Sizilien, jetzt in Besitz eines Hafens in Osten, richtete eine Ostindische Handelsgesellschaft ein.
Die sizilische Präsenz im indischen Ozean wurde durch Kolonialisierung einiger Inseln im Indischen Ozean verstärkt.
Im Jahre 1598 wurde die Qualität des Militärs maximiert, lieber eine kleine, feine Armee als eine große und uneffektive. 1599 wurde der König auf Anraten des britischen Königs exkommuniziert, der das Kardinalskollegium beeinflußte, um seine Interessen durchzusetzen.
Trotz dieser Widrigkeiten wurde im Jahr 1600 eine weitere Expedition unter Führung eines Entdeckers entsandt, um Südamerika zu umsegeln. Dieses Ziel wurde 1603 erreicht, die Erfahrung führten dazu, daß ein experimenteller leichter Schiffstyp, die frühe Fregatte, entwickelt wurde (Flottentechnologie 23, 1604). Da die amerikanische Westküste noch nicht von kolonialen Expeditionen erreicht werden konnte und Afrika wenig Gewinn versprach, wurden weitere Inseln in der Karibik besiedelt und Mittelamerika kolonialisiert.
Im Jahr 1608 starb Martino und Federigo VI wurde in Palermo gekrönt.

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Gierend nach Kriegsruhm griff der neue König zwei Jahre nach seiner Krönung Dekkan an. Der englische König bewirkte erneut eine Exkommunizierung des sizilischen Monarchen, eine Ereignis auf das hin Polen seine Allianz mit Sizilien aufkündigte.
Noch in den Kriegsjahren wurde die Errichtung von Zollhäusern in den Provinzen möglich (Regierungstechnologie 24). Im Friedensschluß von 1614 erhielt Sizilien 850 Dukaten und weitere Gebiete in Afrika und Südindien.

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Persien hatte eine kleine Kolonie südlich der sizilischen Gebiete in Afrika errichtet, die in einem kurzen Krieg 1616 von Sizilien annektiert und der sizilischen Kultur zugeführt wurde.

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Während die Eroberung der Neuen Welt weiter voranging, war Europa weitgehend stabil. Frankreich dominierte neben seinen Kerngebieten den Westen des Deutschen Reiches, dessen Norden in dänischer Hand war. Zentraleuropa wurde von Polen beherrscht. Die wenigen italienischen Gebiete, die noch nicht unter sizilischer Kontrollen waren, sahen sich von Österreich, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation beschützt. Obwohl Sizilien und die Habsburger ein gutes Verhältnis hatten, war die österreich’sche Provinz von Ancona ein Stachel in der Ferse Siziliens, allerdings ein Stachel bewehrt mit zehntausenden Soldaten, die sich in den habsburgischen Landen aufhielten, während Siziliens Truppen über Italien, Afrika, im Heiligen Land, Indien und in der neuen Welt verstreut waren.
Sizilien hatte sich lange auf den Erwerb von Kolonien konzentriert, aber jetzt suchte es eine Gelegenheit, ganz Italien unter seiner Herrschaft zu vereinen. Die Aufstellung neuer Truppen, die im großen Umfang 1619 begonnen hatte, wurde unterstützt durch die zeitweilige Übernahme der Macht durch den Generalstab, als der König wieder einmal der geistigen Instabilität, die in seiner Familie erblich war, zum Opfer fiel.
Zwei Jahre später war die Gesundheit des Monarchen wieder hergestellt. Österreich war inzwischen im Krieg mit Polen, und die Gelegenheit war günstig.

Martino erklärte Mailand den Krieg, einerseits, um eine Verbindung zum Vasallen Savoyen herstellen zu können, andererseits in der Erwartung, daß der Kaiser dem Mitgliedsstaat zu Hilfe eilen werde. In einer schnellen Kampagne eroberten Siziliens Soldaten Mailand, das 1622 annektiert wurde, und drangen immer weiter in kaiserliche Gebiete vor.
Kriegsgerüchte hatten allerdings den Mittleren Osten erreicht, von dort Indien, sodaß Hedjaz mit einer islamischen Allianz in sizilische Gebiete einfiel. Auch Deccan versuchte, verlorene Gebiete wiederzuerlangen.
Im Jahr 1623 gab der Kaiser den Krieg verloren und trat Ancona und Trent an den Sieger ab.
In Arabien, Afrika und Indien ging der Krieg schleppender voran, da Siziliens Truppen an allen Fronten zahlenmäßig unterlegen waren. Dennoch gab Hedjaz Mekka, die Heilige Stadt des Islam, an Sizilien ab.
Eine weitere muslimische Allianz erklärte 1624 unter jemenitischer Führung den Krieg, gefolgt vom Angriff der ottomanischen Türken. Türkische Flotten waren den sizilischen im Mittelmeer leicht überlegen und unterbanden Truppentransporte aus Italien nach Ägypten. Der sizilische Generalsstab gab dem Kampf gegen die Türken die Priorität und stimmte Friedensschlüssen unter Beibehaltung des Status quo mit Yemen und Deccan zu. Nach Aufrüstung der Flotte und unter Hilfe der portugiesischen Verbündeten gelang es Sizilien, im Heiligen Land den Ansturm der Türken zu stoppen und im osmanischen Griechenland einzufallen.
Die Erfahrung dieses Krieges war der große Beitrag von Unteroffizieren zur Kampfkraft, und verdiente Unteroffiziere sollten von nun an Offizierspatente als Belohnung besonderer Verdienste erhalten können (Regierungstechnologie 25, Nationale Idee: Battlefield commissions)
Im Jahr 1627 gab das Ottomanische Reich Corfu und eine kleine Kompensationszahlung an Sizilien im Austausch für Frienden, nachdem Marokko mitsamt einer kleinen Allianz in den Krieg gegen Sizilien eingetreten war. Die Bestrafung für diesen Akt war die Abgabe Libyens an Sizilien sowie die Zahlung von 200 Dukaten.

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Eine kurze Zeit des Friedens kehrte ein, in der das Statute of Monopolies erlassen wurde, um Handel und Wandel zu stärken (1630). Indiskretionen eines Mitglieds der königlichen Familie machte den Hof anfälliger für Spionage.
Die Jagd nach Gold in der Neuen Welt führte kurze Zeit später zum nächsten sizilischen Krieg. Eine kleine Armee fiel vonNorden her in das Reich der Chimu, der einzigen großen Nation der Eingeborenen in Südamerika, ein und zerschlug deren Armeen. Die Wilden gaben im Frieden 1636 alle ihre Küstenprovinzen mit Ausnahme ihrer Hauptstadt an Sizilien ab und viel Gold floß nach Palermo

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In diesen Jahren wurde die Heeresstruktur vollkommen umgestellt, weil bessere Festungen (LT 25, 1631), Lederkanonen, (LT 26, 1634), Galoppkavallerie (LT 27, 1636) und Gustavianische Musketiere (LT 28, 1639) verfügbar wurden. Kauffahrer (FT 25, 1639) versprachen schnelleren Truppentransport nach Übersee.
Der erste Hafen mit Schiffsbaukapazität im Pazifik war im Jahr 1639 Panama, als diese Provinz zum sizilischem Kerngebiet wurde. Von hier aus wurden Kolonien an der Westküste Nordamerikas gegründet, die sich im Verlauf der nächsten Jahre mehr und mehr ausdehnen sollten. Weiter gestärkt wurde Panama durch die Einrichtung eines Handelszentrums, das die Produkte sizilischer Provinzen in der Karibik, Mittel und Südamerika sammeln und vertreiben sollte. Handelstechnologie hatte inzwischen die Stufe 25 erreicht und sizilische Händler dominierten die sizilisch geprägten Zentren in Europa (Trent, Ancona, Venezia), in Afrika (Alexandria) und Amerika (Panama) und waren stark vertreten in weiteren reichen europäischen Zentren.
Nahezu zeitgleich mit Panama wurde Malabar an der Südküste Indiens sizilisches Kerngebiet, und von hier wurde in den neuen Kriegsgalleonen (NT 26, 1643) und Fregatten (NT 27, 1645) ausgeschickt, um die Küste Chinas und die Indonesische Inselwelt zu erkunden.

Im Jahr 1645 sah Federigo schließlich ein, daß ein Reich, in dem die Sonne nicht untergeht, das sich über 4 Erdteile erstreckt, von einem Feudalherren nicht regiert werden konnte. Er entmachtete seine Vasallen und erklärte sich zum Absoluten Souverän. Dies war seine letzte Amtshandlung, ein Mann von minderen Begabungen aber großen Visionen herrschte er von 1588 bis 1646. Sein Enkel, Pietro VII, übernahm den Thron, und war besser auf die Aufgabe vorbereitet, als die meisten seiner Vorgänger.

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Aug 14, 2006
770
2
Muss leider ankuendigen, dass es in den naechsten zwei Wochen hoechstwahrscheinlich keinen neuen Teil des AARs geben wird. Bin waehrend dieser Zeit ziemlich viel unterwegs und hab einen Haufen Zeug auf'm Schreibtisch, der abgearbeitet werden muss.

Kommentare und Kritik sind aber trotzdem jederzeit willkommen!
 

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Schon ein beeindruckendes Kolonialreich, dass Sizilien da zusammengerafft hat.
 

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Muss leider ankuendigen, dass es in den naechsten zwei Wochen hoechstwahrscheinlich keinen neuen Teil des AARs geben wird. Bin waehrend dieser Zeit ziemlich viel unterwegs und hab einen Haufen Zeug auf'm Schreibtisch, der abgearbeitet werden muss.

Ich möchte nur daran erinnern, dass die zwei Wochen bald um sind :D
 
Aug 14, 2006
770
2
Zwei Wochen um? Ahhh, Mist, ja, 5 Tage = zwei Wochen....:rofl:
Nein, musst dich schon noch ein bisschen gedulden.
Aber schoen, dass du dabei bist...
 
Aug 14, 2006
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Teil 8 Konsolidierung

Pietros erster großer Erfolg war die Gründung von Siziliens erster Kolonie im Fernen Osten. Die Insel Taiwan wurde im Jahr 1646 besiedelt. Im selben Jahr kam eine Meldung aus einer der neuen Siedlungsgebiete in Kalifornien, daß Gold gefunden worden war. Zu diesem Zeitpunkt gebot der König in Palermo als absoluter Monarch über den größten Teil Italiens, die Mittelmeeküste Siziliens und des Heiligen Landes sowie die Heiligen Städte der Muslime. Kolonien in der Karibik und Mittelamerika versorgten das Land mit Kaffee und Zucker und Pelzen, Ost- und Südafrika schickten Elfenbein und Gold und aus den indischen Provinzen wurden Gewürze eingeführt. Die Kalifornischen Besitzungen sollten sich in den kommenden Jahren als bevorzugtes Ziel sizilischer Auswanderer beweisen.

EU3_MAP_SIC_16471224_1.jpg


Im Jahr 1653 begannen sizilische Truppen, die Besitzungen in Ostafrika auszuweiten und eroberten zwei Gebiete im Landesinnern, die vorher von Dekkan zu Songhai übergelaufen waren. Songhai zahlt zusätzlich eine große Menge Gold um zu verhindern, daß sizilische Kavallerie in die Kernlande vordrang. Durch diesen einfachen Triumph ermutigt erklärte Pietro dem Bistum Aquileia den Krieg, um die Dalmatischen Gebiete an das Reich anzuschließen. Der Kaiser in Wien verteidigte trotz seines Engagements gegen Dänemark, Aragon und Sizilien Aquileia als eines der letzten Mitglieder im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Im folgenden Jahr, nachdem Truppen von Südamerika nach Europa verlegt worden waren, sah auch der Herrscher der Chimu eine Möglichkeit, verlorene Gebiete zurückzugewinnen. Die kleine Kolonialarmee Siziliens schlug hart zurück und wenige Monate später trat Chimu 2 weitere Provinzen an Sizilien ab. Die zeitweilige Einnahme und Plünderung der Indio-Hauptstadt spülte ungeheure Mengen an Gold, Silber und Edelsteinen in die Taschen des Königs.

In Europa vernichteten sizilianische Kavalleriekorps die kaiserlichen Truppen und Infanterie, zusammen mit der neu ausgehobenen Artillerie, belagerte und stürmte Festung auf Festung. Im Frieden von 1655 annektierte Sizilien die verbliebene Provinz Aquileias und ertrotzte von Österreich die Gebiete von Schwyz und Tirol, reiche Reparationszahlungen. Auch mußte Österreich das Königreich Baden erschaffen.

Sizi-1655.jpg


Baden sollte fortan ein treuer Verbündeter Siziliens in militärischen wie auch dynastischen Fragen sein.
Befeuert durch die steigenden Einnahmen aus den Kolonien machte die Forschung in den folgenden Jahren gewaltige Fortschritte, namentlich 1659, als Republikanisches Diktatortum (Regierungstechnologie 28) angedacht und eine Militärakademie (Heerestechnologie 29) in Palermo erbaut wurde. Anno domini 1669 richtete der König formal ein ständiges Kabinett (Regierungstechnologie 30) ein, daß dem sizilischen Ruf im Ausland deutlich zugute kam. Die Zentralisierung der Administration wurde weiter vorangetrieben und ab 1670 Steuerschätzer in die Provionzen entsandt (Regierungstechnologie 31), um mit der durch die Goldlieferungen aus den Kolonien verursachte Inflation einzudämmen.
Mehr und mehr Gold und Silber kamen ins Land, sei es durch Goldrausch in Kalifornien oder einen kleinen Kolonialkrieg gegen Chimu, die ihre letzten Provinzen und Edelmetalle abgaben, um wenigstens ihre Hauptstadt selbst regieren zu dürfen.

Sizi1673.jpg


Im Jahre 1674 wurde Savoyen, treuer und langjähriger Vasall und Verbündeter, endlich in das sizilische Reich eingegliedert. Auf dem italienischen Festland war nur noch Genua selbstständig. Außerdem war die kulturell lombardisch dominierte Provinz Savoyen noch immer in der Hand Frankreichs.

Sizi-1674.jpg


In den Jahren 1676 und 77 erhob Sizilien Ansprüche auch die Provinzen Kongu (Indien) und Cuzco (Südamerika) und betrachtete diese Provinzen, obwohl nicht unter sizilischer Kontrolle, doch als integrale Teile des Reiches.
Im Jahr 1678 berief sich Pietro auf den Anspruch auf Kongu und griff Dekkan an. Das Sultanat wurde vom Reich der Ottomanen, den Mamelucken, Khorasan, Delhi und Sind untestützt.
Doch bevor der König die Heiden geschlagen sah, starb er unerwarteterweise, und sein Bruder wurde im Jahr 1679 als Ferdinando IV gekrönt.

Im gleichen Jahr räumten die geschlagenen Mamelucken Sinai und Kairos und verzichteten für alle Ewigkeit auf die vorher verlorenen Gebiete. 1682 wurden die Türken gezwungen, Gebiete in Janina und Larissa abzutreten und für die Besatzungskosten zu zahlen, Dekkan verlor seine letzte Provinz in Afrika, gab Kongu an Sizilien ab und verzichtete auf die Ansprüche auf die früher verlorenen Gebiete.

Sizi-1682.jpg


Siziliens Besitzungen im Norwesten Amerikas reichten inzwischen von den Aleuten bis über die Halbinsel Kalifornien hinaus und wurden im Süden von den Gebieten des Vasallen Portugal begrenzt.
 

EHzg Johann

Major
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Juhu!
Endlich ein neuer Teil. Werd ich mir gleich am Abend zusammen mit einem Bierchen genehmigen.
 

Glatze

ich
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Ein ziemlich beeindruckendes Reich, was dir da mittlerweile zugekommen ist. Muss man sich ja sorgen machen, dass der Rest viel zu einfach wird. ;)

Und es schmerzt natürlich immer zu sehen, wie das kleine Chimu geschlagen wird, es ist doch so harmlos und süß. :(:mad:

Aber ich muss sagen, dass mir die ziemlich geordneten Verhältnisse in Europa gefallen, besonders wenn man bedenkt, dass die KI sie zustande gebracht hat.
 
Aug 14, 2006
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Ein ziemlich beeindruckendes Reich, was dir da mittlerweile zugekommen ist. Muss man sich ja sorgen machen, dass der Rest viel zu einfach wird. ;)

Dnke danke, was bleibt denn noch zu tun? Nun ja, ich denke, dass ich da noch eine lombardische Provinz in Frankreich gesehen habe (Savoyen). Daenemark ist ein bisschen stark im Heiligen Roemischen Reich (ehemals) Deutscher Nation und dann ist da noch Polen, das den Landzugang zu meinen archaeologischen Ausgrabungsstaetten in Griechenland versperrt. Ach ja, die Kolonialreiche Kastiliens un Englands in den Amerikas nicht zu vergessen. ;)

Und es schmerzt natürlich immer zu sehen, wie das kleine Chimu geschlagen wird, es ist doch so harmlos und süß. :(:mad:

Aeh, ich war's net, der Aragon hatte sie als erster ausgeloescht....:rofl:

Aber ich muss sagen, dass mir die ziemlich geordneten Verhältnisse in Europa gefallen, besonders wenn man bedenkt, dass die KI sie zustande gebracht hat.

Tja, die grossen Bloecke gegeneinander. Ich geh mal davon aus, dass Italien eine groessere Unruhequelle ist, die ich fuer die KI neutralisiert hatte, und dann hat Daenemark ueberraschend effektiv Deutschland befrieded und damit Frankreichs Expansion eingedaemmt.

Naechster Teil in Arbeit, aber nicht vor dem Wochenende zu erwarten.
 
Aug 14, 2006
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Bitte entschuldigt die lange Pause, ich hab gerade einen riesigen Haufen Schreibarbeit auf meinem Tisch auf mich warten und kann mich abends einfach nicht dazu aufraffen, meine Notizen fuer den AAR in einen fluessigen Text zu fassen.
Es wird aber mittelfristig weitergehen, je nach Arbeitslage frueher oder spaeter.