Nahrungsmittel
Betrifft: Nahrungsmittelüberschuß/mangel
Ein schönes Beispiel, denn gerade hier befinden sich die "armen" Länder in der Schuld. Die 1.Welt kann nicht verpflichtet werden, Lebenmittel " unter welchen Bedingungen auch immer" an die Hungernden in der 3.Welt zu liefern.
Sie stellen ganz legitim ein paar Forderungen:
Der Empfängerstaat muß nachweisen, daß
1) er über die Möglichkeiten verfügt, die Nahrungsmittel bis zum Verbrauch zwischenzulagern
2) er die Nahrungsmittel auch an die Hungernden verteilt, und nicht an Geschäftsleute
3) er selbst nicht in der Lage ist, die Bewohner seines Landes ausreichend mit nahrungsmitteln zu versorgen
Was banal klingt, ist leider oft das Problem. Dies geht einher mit der Tatsache, daß Hungersnöte oftmals in Kauf genommene oder sogar provozierte hausgemachte Probleme sind.
Nordkorea war übrigens ein schönes Gegenbeispiel, konnten sie uns doch große Teil der Rinderüberproduktion abnehmen.
Vereine die Helfen wollen sind ein schönes Negativbeispiel. Sie zeigen deutlich, daß die 1.Welt nicht nur die Nahrungsmittel und die Transportkosten, sondern auch noch die Verteilerstrukturen incl. Verteilungskosten und evtl. Steuern in den Empfängerländern bezahlen muß.
Fazit: Nicht die 1.Welt läßt die Dritte Verhungern, sondern die Mächtigen und Reichen innerhalb dieser Staaten. Tut selbst etwas dagegen, denn wir haben keine Lust, die Territorialherrschaft durch einen Krieg zu gewinnen, um etwas ändern zu können.
In diesem Sinne
Optha