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Chevo

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Hallo zusammen,

ich finde Stellaris ist ein wirklich gelungenes Spiel, das noch sehr viel Potential nach oben hat. Nur leider habe ich einen kleinen Punkt, den ich kritisieren muss. Und zwar das Ethik- und Regierungssystem. Ich finde das System, so wie es momentan ist, schränkt mich in meiner immersiven Spielerfahrung sehr stark ein. Das möchte ich an Hand des Gegensatzes zwischen Kollektivistisch und Individualistisch festmachen, der in Stellaris festgesetzt ist.

Kollektivistisch ermöglicht im Spiel bspw. die Politik der Säuberung und der Sklaverei. Nun „möchte“ ich [nicht] jedoch gerne eine individualistische Gesellschaft spielen, bei der sich einzelne Individuen durch das Verbot der Sklaverei in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt fühlen könnte und somit auf Freiheit zur Sklaverei beharrt. Das einzelne Individuum ist dabei schließlich für sich selbst verantwortlich und es ist die Schuld des Individuums, wenn es sich versklaven oder ausbeuten lässt. Nach dieser Logik müsste es auch individualistische Gesellschaften geben können, die so etwas wie Sklaverei hervorbringen könnten. Da stellt sich auch die philosophische Frage, wo Sklaverei beginnt, vor allem wenn ökonomische Zwänge schon dafür sorgen, dass sich das Individuum zum Überleben unterordnen muss. Sollte man die Politik im Spiel nicht ein wenig offener gestalten, damit man sich nicht nur Anhand menschlicher Konventionen einen Politikstil in Stellaris erschaffen kann?

So finde ich es traurig, dass kollektivistischen Gesellschaften per se "autoritäre" Staatsformen angedichtet werden, aber demokratische Möglichkeiten dafür nicht in Betracht gezogen werden. Für mich persönlich sind es nämlich gerade autoritäre Staatsformen, Sklaverei und Säuberungen, die nicht im Einklang mit kollektivistischen Gesellschaftsformen vereinbar sind, da die kollektivistische Gesellschaft in meinen Augen gerade die Interessen und Bedürfnisse des Individuums im Blick hat und lediglich die Verantwortung dafür hat, die Bedürfnisse zu erfüllen und das Individuum zu schützen, es aber nicht in der individuellen Freiheit einzuschränken, abgesehen davon, wenn diese Freiheit dazu genutzt wird, andere einzuschränken, da dies dem Kollektiv schaden würde. Jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen und eine demokratisierte Wirtschaft ist praktisch die Prämisse dafür, was also Individualismus und Demokratie in einer kollektivistischen Gesellschaft auch nicht ausschließt. Das Kollektiv schützt dabei hingegen das Individuum eben vor Ausbeutung und Sklaverei. Ich finde hier wird mit über 150-Jahre alten Vorurteilen gespielt... aber das ist ja nicht der Kern meines Anliegens.

Ein anderes kleines Beispiel: Nun steht mir - wenn ich mich recht erinnere - auch nicht bei jeder Ethik die Infiltration einer primitiveren Spezies zur Verfügung, was ich auch sehr schade finde und mich auch wieder ziemlich in der Immersion einschränkt. Also wäre es nicht sinnvoller, um möglichst viele Spielweisen zu ermöglichen, ein offenes Ethik- und Regierungssystem zu schaffen, dass die Spielweise nicht so stark einschränkt?

Ich weiß, dass ist das deutsche Forum, weshalb hier wohl kein Entwickler reinschnuppern wird, aber gibt es Pläne diesbezüglich? Oder kann man die Vorschläge – auch in deutscher Sprache – irgendwo einreichen? Auf den Punkt gebracht fände ich es wirklich schön, wenn man das gesamte Ethik- und Regierungssystem wesentlich offener gestalten würde und nicht so geschlossen.

Was denkt ihr? Wünscht ihr euch auch ein offeneres Ethik- und Regierungssystem?

Liebe Grüße


P.S.: Bitte jetzt nicht inhaltlich auf die Diskrepanz zwischen Kollektivistisch/Individualistisch eingehen, da dies nur als Beispiel für ein offeneres System für Stellaris gelten sollte und hier meine eigene Meinung mit eingeflossen ist, die ich auch immer gerne als Hintergrund meiner Spezies in Stellaris nutze, was leider an der Limitierung des geschlossenen Ethik- und Regierungssystem scheitert, weswegen ich mir halt ein offeneres System wünsche.
 
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Viduqe

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Nein wünsche Ich schon mal nicht!
Wenn alles frei wählbar sei wäre die Vielfalt einfach nur dahingehend das alle das gleiche nehmen würden,
weil somit immer nur eine Entscheidung die beste Wahl wäre.
So gilt es aber ein wenig abzuwägen was ich bevorzuge und somit mit einen gewissen Malus leben kann und somit nicht jeder das selbe wählen wird!

Meine Meinung!
 

AngeliAter

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Ja, das ist so eine Ironie des Lebens. Je invidualistischer wir werden könnten, desto gleicher werden wir uns weil wir alle selbstverständlich das beste auswählen.
 
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Chevo

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Nein wünsche Ich schon mal nicht!
Wenn alles frei wählbar sei wäre die Vielfalt einfach nur dahingehend das alle das gleiche nehmen würden,
weil somit immer nur eine Entscheidung die beste Wahl wäre.
So gilt es aber ein wenig abzuwägen was ich bevorzuge und somit mit einen gewissen Malus leben kann und somit nicht jeder das selbe wählen wird!

Meine Meinung!

Versteh mich nicht falsch. Ich bin auch dafür, dass es Mali oder Boni gibt, aber diese sollen nicht den politischen Stil beeinflussen. Für mich persönlich ist der derzeitige Weg die Politik zu gestalten ziemlich einschränkend und mit zu wenig Vielfalt verbunden, da mir für einen entsprechenden Weg bereits nur ein Weg offen steht. Ich wünsche mir einfach eine sehr komplexe Politik-Simulation, die eben nicht nur einen Weg ermöglicht, sondern tausende. Aber das ist wohl etwas viel verlangt, aber wäre einfach nur genial!
 
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Brauchitsch22

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Für mich persönlich sind es nämlich gerade autoritäre Staatsformen, Sklaverei und Säuberungen, die nicht im Einklang mit kollektivistischen Gesellschaftsformen vereinbar sind, da die kollektivistische Gesellschaft in meinen Augen gerade die Interessen und Bedürfnisse des Individuums im Blick hat und lediglich die Verantwortung dafür hat, die Bedürfnisse zu erfüllen und das Individuum zu schützen, es aber nicht in der individuellen Freiheit einzuschränken, abgesehen davon, wenn diese Freiheit dazu genutzt wird, andere einzuschränken, da dies dem Kollektiv schaden würde.

Ich finde hier wird mit über 150-Jahre alten Vorurteilen gespielt... aber das ist ja nicht der Kern meines Anliegens.

Grundsätzlich kann ich Dein Anliegen gut nachvollziehen, da ich mich in meinem Spielverhalten auch nicht gerne einschränken lasse. Allerdings spielst Du teilweise selbst mit den "alten Vorurteilen". :rolleyes:

Zunächst mal ist es nicht richtig, dass eine kollektivistische Gesellschaft "gerade die Interessen und Bedürfnisse des Individuums im Blick hat", wie Du schreibst. Im Kollektivismus kommt dem Wohlergehen des Kollektivs die höchste Priorität zu, während sich die Interessen des Individuums denen der Gruppe unterzuordnen haben. Gemeinnutz geht also immer vor Eigennutz.

Wenn Du nun - zumindest indirekt - durchblicken lässt, dass "autoritäre Staatsformen" per se im direkten Gegensatz zu den Interessen und Bedürfnissen des Individuums stehen, dann ist das in meinen Augen wiederum ein Vorurteil. Es gibt mehr als genug Beispiele, auch und gerade in der heutigen Zeit, in denen ein Autokrat seine "väterlichen Pflichten" am Volk tatsächlich ernst nimmt, also in Ausübung seiner politischen Hoheitsgewalt sowohl das gesamte Volk als auch den Einzelnen im Blick hat.

Um mal ein konkretes Beispiel zu geben:

Der Oman hat einen unumschränkten Alleinherrscher: Sultan Qabus. Ein absolutistischer Monarch, der Staatsoberhaupt, Ministerpräsident, Außenminister und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Ein Monarch, der so dermaßen beliebt bei seinem Volk ist, wie es sich demokratische Regierungen in ihren wildesten Träumen nicht ausmalen könnten. Richtig gelesen: das omanische Volk ist ihm nicht nur treu ergeben, sondern bejubelt seinen Herrscher sogar bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Und warum ist das so? Weil besagter Autokrat seit mehr als 40 Jahren dafür sorgt, dass es seinen Kindlein an nichts mangelt. Die Ölmilliarden investierte er in die Entwicklung seines Landes und in die Schulbildung seiner Untertanen (beide Geschlechter), außerdem spendierte er seinem Land eine flächendeckende, kostenlose Gesundheitsversorgung. Der Großteil der Omaner folgt dem Ibadi-Islam, welcher dafür bekannt ist, anderen Religionen gegenüber ausgesprochen tolerant zu sein. Und auch wenn die Leitreligion der Islam ist, so kann doch ein jeder Untertan seinem ureigenen Glauben nachgehen, sofern er sich dabei an gewisse Regeln hält.

Wie Du siehst, ist es gar nicht so einfach mit den "Interessen und Bedürfnissen" des Individuums. ;)

Die Wahrheit ist, dass sich eine Autokratie - so sie es denn will - mindestens genauso gut um die Bedürfnisse ihrer Untertanen kümmern kann, wie jede andere Gesellschaftsform auch.
 

AngeliAter

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Ein gutes Beispiel eines Kollektives sind Ameisen. Bei diesen Viechern ist das Überleben des Einzelnen sowas von unwichtig solange die Aufgaben erfüllt werden.
Und die sind sogar verdammt gut in der Sklaverei vertreten (jep, die Sklaverei ist keine menschliche Erfindung).!

Anderes Beispiel sind die Borgs.


Jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen und eine demokratisierte Wirtschaft ist praktisch die Prämisse dafür, was also Individualismus und Demokratie in einer kollektivistischen Gesellschaft auch nicht ausschließt.
Hier beschreibst du die Demokratie mit den Kapitalismus. Und die Ethik (Invidualismus) gibt da einen Bonus auf die Geldproduktion. Finde ich passend.
 

Damian Wayne

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Hallo,

ich habe eine Frage zu den demokratischen Wahlen in Stellaris. Ist es überhaupt möglich in eine 2. Amtzeit zu gehen ohne sich selbst zu unterstützen? Ich habe noch nicht herausgefundenen wie man die Fähigkeitsstufe (ich meine, die Sternchen) seines selbst erstellten Präsidenten erhöht.
 

Welat

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Um mal ein konkretes Beispiel zu geben:

Der Oman hat einen unumschränkten Alleinherrscher: Sultan Qabus. Ein absolutistischer Monarch, der Staatsoberhaupt, Ministerpräsident, Außenminister und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Ein Monarch, der so dermaßen beliebt bei seinem Volk ist, wie es sich demokratische Regierungen in ihren wildesten Träumen nicht ausmalen könnten. Richtig gelesen: das omanische Volk ist ihm nicht nur treu ergeben, sondern bejubelt seinen Herrscher sogar bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Und warum ist das so? Weil besagter Autokrat seit mehr als 40 Jahren dafür sorgt, dass es seinen Kindlein an nichts mangelt. Die Ölmilliarden investierte er in die Entwicklung seines Landes und in die Schulbildung seiner Untertanen (beide Geschlechter), außerdem spendierte er seinem Land eine flächendeckende, kostenlose Gesundheitsversorgung. Der Großteil der Omaner folgt dem Ibadi-Islam, welcher dafür bekannt ist, anderen Religionen gegenüber ausgesprochen tolerant zu sein. Und auch wenn die Leitreligion der Islam ist, so kann doch ein jeder Untertan seinem ureigenen Glauben nachgehen, sofern er sich dabei an gewisse Regeln hält.

Wie Du siehst, ist es gar nicht so einfach mit den "Interessen und Bedürfnissen" des Individuums. ;)

Die Wahrheit ist, dass sich eine Autokratie - so sie es denn will - mindestens genauso gut um die Bedürfnisse ihrer Untertanen kümmern kann, wie jede andere Gesellschaftsform auch.


Also zu dem Thema Autokraten und dann noch als Beispiel Oman zu nennen: musste ich selten so lachen.... Kannst ja gerne Mal bei Amnesty International und Reporter ohne Grenzen nachfragen "wie toll" es im Oman ist... Übrigens ist Oman mit 13,7 % Anteil der Militärausgaben am BIP gerade nicht ein richtiges Beispiel ...
 

AngeliAter

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Eine Autokratie kann sich noch so sehr ums Volk kümmern wie es möchte, irgendwann wird immer die Zeit kommen, wo das Volk gerne mitentscheiden möchte und dann hat eine Autokratie immer ein Problem (sie wandelt sich entweder in eine demokratische Irgendwasregierungsform oder wird zu einem unterdrückenden Regime).
Und selbst wenn es mal mit einen Herrscher gut laufen wird, spätestens beim übernächsten Nachfolger wird es anders aussehen.
 

AngeliAter

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ich habe eine Frage zu den demokratischen Wahlen in Stellaris. Ist es überhaupt möglich in eine 2. Amtzeit zu gehen ohne sich selbst zu unterstützen? Ich habe noch nicht herausgefundenen wie man die Fähigkeitsstufe (ich meine, die Sternchen) seines selbst erstellten Präsidenten erhöht.

Bei Demokratien bilden sich mit der Zeit verschiedene Parteien welche als Anfrüher irgendeinen deiner Anführer haben. Eine Partei welche gerne religiöse Vorstellungen im Staat hat, könnte deinen Heimatsektoren-Governeur als Anführer haben.
So, dann verteilen sich ja deine Bürger auf diese Partein und dieser Prozentsatz gibt dann auch an, wie stark die einzelnen Anführer bei der Wahl unterstützt werden. Angenommen, als wahrer Demokrat unterdrückst du die Partei der Militaristen, dann wird auch der Anführer bei der Wahl sehr wenig Unterstützung genießen.
Jedenfalls verteilen sich diese Unterstützungen im Laufe des Spiels auf viele Gruppierungen und so dürfte es für die meisten schwierig werden, das der Anfrüher automatisch wiedergewäht wird (eine extrems religiöse Gemeinschaft mit ihren ganzen Tempen und Anziehung zur Regierungsehtik könnte dies sicherlich schaffen).

Die Fertigkeitsstufe des Anführers verbessert sich über Erfahrung, in diesem Fall fürs regieren. Dauert auch sehr lange.