• We have updated our Community Code of Conduct. Please read through the new rules for the forum that are an integral part of Paradox Interactive’s User Agreement.

Pal

King of the mushroom cloud
108 Badges
Oct 7, 2003
2.797
8
  • Arsenal of Democracy
  • Hearts of Iron IV: No Step Back
  • Hearts of Iron IV: By Blood Alone
  • Victoria 3 Sign Up
  • Europa Universalis 4: Emperor
  • Hearts of Iron II: Armageddon
  • Crusader Kings II
  • Darkest Hour
  • Europa Universalis III Complete
  • Europa Universalis IV
  • For The Glory
  • Hearts of Iron III
  • Europa Universalis III Complete
  • Victoria: Revolutions
  • Rome Gold
  • Victoria 2
  • 500k Club
  • Cities: Skylines
  • Mount & Blade: Warband
  • Paradox Order
  • Stellaris: Galaxy Edition
  • Surviving Mars: Digital Deluxe Edition
  • BATTLETECH - Digital Deluxe Edition
  • Imperator: Rome Deluxe Edition
  • Crusader Kings III
Ganz klar: Hol dir das Kap von den Portugiesen. Südafrika muss niederländisch sein!

+1

Leider bin ich sehr selten im deutschen Forum unterwegs, was wohl auch vielen anderen deutschsprachigen hier so gehen wird... Aber den AAR finde ich sehr lesenswert, auch wenn ich Schwierigkeiten damit habe, deine Erfolge im Spiel zu kopieren. Wie viele Versuche darf man denn brauchen, bis man als "grottenschlechter Spieler" gilt? :p
 
Aug 14, 2006
770
2
Grottenschlechter Spieler?;)
Kommt darauf an, wie lange du das Spiel schon spielst. Irgendwann ist die AI ziemlich berechenbar. Zugegeben, ich hatte wohl ein bisschen Glück, die spanischen Armeen ziemlich schnell zu vernichten und die Transportkapazitäten zu versenken.
Aber gegenüber den erfahrenen Spielern im englischsprachigen Forum sieht meine Bilanz eher mager aus. Bin nicht aggressiv genug...

Südafrika, das nehme ich mir mal als Ziel vor. Keine Garantie :D
 

Glatze

ich
64 Badges
Jan 13, 2007
456
0
  • Tyranny: Archon Edition
  • Europa Universalis IV: El Dorado
  • Europa Universalis IV: Pre-order
  • Magicka: Wizard Wars Founder Wizard
  • Rise of Prussia
  • Pillars of Eternity
  • Europa Universalis IV: Common Sense
  • Cities: Skylines - After Dark
  • Europa Universalis IV: Cossacks
  • Cities: Skylines - Snowfall
  • Stellaris
  • Stellaris Sign-up
  • Europa Universalis IV: Rights of Man
  • Europa Universalis III: Collection
  • Stellaris: Digital Anniversary Edition
  • Stellaris: Leviathans Story Pack
  • Cities: Skylines - Natural Disasters
  • Stellaris - Path to Destruction bundle
  • Europa Universalis IV: Mandate of Heaven
  • Knights of Honor
  • BATTLETECH
  • Stellaris: Synthetic Dawn
  • Age of Wonders III
  • Europa Universalis IV: Cradle of Civilization
  • Stellaris: Humanoids Species Pack
  • Stellaris: Federations
  • Leviathan: Warships
  • Crusader Kings II
  • Deus Vult
  • Europa Universalis III
  • Europa Universalis III: Chronicles
  • Divine Wind
  • Europa Universalis IV
  • Europa Universalis IV: Art of War
  • Europa Universalis IV: Conquest of Paradise
  • Europa Universalis IV: Wealth of Nations
  • Europa Universalis IV: Call to arms event
  • Heir to the Throne
  • Europa Universalis III Complete
  • Cities in Motion
  • Europa Universalis III Complete
  • Europa Universalis IV: Res Publica
  • Victoria: Revolutions
  • Rome Gold
  • Teleglitch: Die More Edition
  • The Showdown Effect
  • Victoria 2
  • Warlock: Master of the Arcane
  • 200k Club
  • 500k Club
Ok hab es jetzt gelesn.

Im Grunde war die Herrschaft des letzten Königs nur eine, in der es viele Kriege aber keine Kämpfe gab. Die armen Portugiesen:cool:

Süafrika wäre sicherlich eine gute Basis wür Wachstum im zunehmend wichtiger werdenden asiatischen Raum, aber wenn die Spanier jetzt schwächeln, könnte man auch einen riskanten Coup versuchen, die spanischen Niederlande entgültig zu befreien.
 

mate0815

Field Marshal
62 Badges
Feb 2, 2007
3.165
259
  • Europa Universalis IV: El Dorado
  • Europa Universalis IV: Res Publica
  • Victoria: Revolutions
  • Europa Universalis: Rome
  • Sengoku
  • Supreme Ruler 2020
  • Victoria 2
  • Victoria 2: A House Divided
  • Victoria 2: Heart of Darkness
  • Rome: Vae Victis
  • 200k Club
  • 500k Club
  • Cities: Skylines
  • Europa Universalis III Complete
  • Europa Universalis IV: Pre-order
  • Pride of Nations
  • Crusader Kings II: Way of Life
  • Europa Universalis IV: Common Sense
  • Crusader Kings II: Horse Lords
  • Cities: Skylines - After Dark
  • Europa Universalis IV: Cossacks
  • Crusader Kings II: Conclave
  • Cities: Skylines - Snowfall
  • Europa Universalis IV: Mare Nostrum
  • Stellaris
  • Prison Architect
  • Europa Universalis III
  • Cities in Motion 2
  • Crusader Kings II
  • Crusader Kings II: Charlemagne
  • Crusader Kings II: Legacy of Rome
  • Crusader Kings II: The Old Gods
  • Crusader Kings II: Rajas of India
  • Crusader Kings II: The Republic
  • Crusader Kings II: Sons of Abraham
  • Crusader Kings II: Sunset Invasion
  • Crusader Kings II: Sword of Islam
  • Deus Vult
  • East India Company
  • Cities in Motion
  • Divine Wind
  • Europa Universalis IV
  • Europa Universalis IV: Art of War
  • Europa Universalis IV: Conquest of Paradise
  • Europa Universalis IV: Wealth of Nations
  • Europa Universalis IV: Call to arms event
  • For The Glory
  • Hearts of Iron III
  • Hearts of Iron III Collection
  • Heir to the Throne
... aber wenn die Spanier jetzt schwächeln, könnte man auch einen riskanten Coup versuchen, die spanischen Niederlande entgültig zu befreien.

+1
auch wenn ich weiß, dass damit die gefahr eines schnellen endes deutlich zunimmt.
 
Aug 14, 2006
770
2
Hm, zum Glück hatte ich keine Zeit zum Spielen. Ein erfolgreicher Krieg gegen Portugal wäre machbar, denke ich.

Spanien ist natürlich eine Nummer größer. Wenn Frankreich dabei ist, könnte das sehr gewinnbringend sein. Andererseits scheint Spanien unter anderem mit Oesterreich alliiert zu sein, was mir gar nicth behagt.

Mal sehen, was für eine Gelegenheit sich ergibt.. Ich werde versuchen, meine Basis in Europa zu vergrößern und dem Portugiesen oder Spanier ein paar Kolonien abzunehmen.

Erwartet den nächsten Teil nicht vor Sonntag! :cool: Das Wetter ist einfach zu gut....

Edit: Die Taten zweier Könige heute, da der eine nur kurz an der Macht war...
 
Last edited:
Aug 14, 2006
770
2
Die kurze Herrschaft Jacobs I-1617-1619
Willems Erbe trat sein Sohn Jakob an, ein Mann, auf dem hohe Hoffnungen der Kriegspartei am Hofe lagen. Noch waren Teile der Niederlande unter spanischer Herrschaft, und noch waren alte Rechnungen mit dem großen Gegner zu begleichen. Jacob war seit seiner Jugend als Hitzkopf ohne einen Funken diplomatischen Geschicks bekannt.

Nederlands1617.jpg


Jakobs Herrschaft endete schon zwei Jahre später, als der König bei einem Reitunfall während eines Jagdausflugs starb. Trotz oder vielleicht wegen seiner zahlreichen Amouren, an der nach Hörensagen alle gesellschaftlichen Klassen der Hauptstadt und Umgebung Anteil hatten, hinterließ Jakob keinen legitimen Erben, sodaß sein jüngerer Bruder Simon ihm als Souverän nachfolgte.

Kriege und Kolonien-die Erwerbung der spanischen Niederlande unter Simon I 1619 – 1646

Nederlands1619.jpg


Gleich seinem Bruder hatte Simon enormes Geschick die Verwaltung seines Reiches zu organisieren, war aber in Kriegsdingen wenig begabt. Kurz nach seinem Regierungsantritt befahl er zu allgemeinen Erstaunen am Hofe den Bau neuer Fregatten und Aushebung neuer Regimenter. Die neuen Schiffe lagen noch in den Docks, als Simon im Vertrauen auf seine verstärkte Armee, die ruhmreiche Flotte und die Unterstützung seiner Alliierten England, Frankreich und Portugal dem Erzfeinde Spanien den Krieg erklärte.
Portugal zog es jedoch vor, sich auf die Seite Spaniens zu schlagen, und auch die englischen Feiglinge brachen ihre Versprechen. Auch Österreichs habsburgische Herrscher kamen ihren spanischen Vettern zu Hilfe, so daß sich die Niederlande einer unerwartet starken Union katholischer Kräfte gegenübersahen. Frankreich jedoch blieb treu und schickte seine zahlreichen Truppen gen Spanien. Simons Kavallerie überrannte die vereinzelten spanischen Regimenter in den wallonischen Landen und begann die Belagerungen, während sich in den Pyrrenäen spanische und portugiesiesche Armeen harte Kämpfe mit den französischen Korps lieferten.
Eine zweite Front wurde in den Kolonien in Nordamerika eröffnet. Simons Truppen vernichteten die portugiesischen Angreifer in einer Schlacht in Susquehanna und eroberten die Kolonie Lenape.

Nederlands1620c.jpg


In der Karibik versuchte Österreich sich einen Platz an der Sonne zu sichern und begann im Juli 1620 die Belagerung von St Kitts. Im Oktober eroberte die niederländische Hauptarmee Valenciennes, Unami in Nordamerika fiel im November an Simons Kolonialarmee. Weitere Erfolge waren m Januar 1621 die Kapitulationen von Hainaut und Artois, bis auf Luxemburg waren nun alle Gebiete der ehemaligen spanischen Niederlande unter Kontrolle der Niederländer. Um Portugal noch intensiver unter Druck zu setzen begann das Expeditionskorps in Indien, die portugiesischen Kolonien in den Gewürzinseln zu belagern. Österreichs Belagerung von St Kitts ging im Feburar des selben Jahres nach Landung einer Entsatzarmee kläglich zu Ende und im März eroberte das Nordamerikakorps Delaware von Portugal.

Am wichtigsten aber waren für Simon und seinen Kriegsrat die französischen Erfolge in Spanien

Nederlands1620b.jpg



Im Juni eroberte eine Landungstruppe aus Portugal die niederländische Versorgungsbasis auf Bermuda. Die Nachricht traf aber erst ein, nachdem mit Luxemburg die letzte Stadt in den wallonischen Gebieten Spaniens der Belagerung der königlich-niederländischen Armee nachgeben mußte.

In Indien nutzten Travancori Nationalisten die Abwesenheit des Ostasienkorps um einen Aufstand gegen Simons Herrschaft, oder eher gesagt gegen die von ihm beauftragten Ostindienkompagnie zu proben und eroberten Kalikut.
Ein eher unbedeutenes Problem, da im August ein Eilbote aus Paris die Nachricht brachte, daß Frankreich einen Friedensvertrag ohne Kompensationen auf beiden Seiten geschlossen hatte. Von nun an standen die Niederlande allein im Kampf gegen Spanien, Portugal und Österreich.

Nederlands1621.jpg


Der November sah die vorläufige Rückeroberung Kalikuts, während die Lage in Europa sich langsam drehte. Ein Expeditionskorps zur Eroberung der spanischen Franche Comte wurde von weit überlegenen Truppen Österreichs vernichtet und Rekrutierung von zusätzlichen Truppen in den Kernlanden notwendig. Madurai, das die Provinzen benachbart zu Kalikut beherrschte, nutzte den Moment der scheinbaren niederländischen Schwächem erklärten den Krieg und eroberten nach kurzer Zdeit Kalikut.
Das Jahr 1623 sah wenig kriegerische Aktivität, Spanien und Portugal gerieten mehr und mehr in finanzielle Schwierigkeiten und litten unter Kriegsmüdigkeit und Aufständen unter der Landbevölkerung. Simons Regierung war mit der Reorganisation der Armee und dem Bau neuer Kriegsschiffe beschäftigt. Lediglich St Lucia wurde von der spanischen Marine bombardiert und nach heftigem Widerstand genommen. Mysore und seine Verbündeten ließen sich gegen Ende des Jahres zur Herstellung des status quo überzeugen.

1624 gelang es den Emissären Simons Österreichs Herrscher nach Zahlung einer nominalen Summe von 25 D zum Friedensschluß zu bewegen. 1625 fielen mit Timor und Flores die portugiesischen Außenposten in Indonesien unter niederländische Kontrolle, der siegreiche General sah sich daraufhin sogar in der Lage, Portugiesisch Malakka zu belagern und Rebellen in Sunda zu unterwerfen.
Nach Versenkung einiger spanischer Flotillen im Ärmelkanal und der Blockade der spanischen Nordküste traten spanische Gesandte in ernsthafte Verhandlungen ein, die im September 1626 zum Frieden von Amsterdam führten. Portugal trat Unami, Santee und Delaware an die Niederlande ab, Spanien mußte Hainaut und 50 Dukaten zahlen.

Nederlands1626.jpg


1628 sah Simon in Frnakreichs Krieg gegen Aceh und Brunei eintreten. Nich lange sollte es dauern, bis die von Auständen und Kriegserschöpfung leidenden niederländischen Kolonien Simons Frieden mit dem Feind schlossen. Zu wichtig war es, die neuen Gebiete zu konsolidieren und die knappen Ressourcen in das neueste Projekt des Königs zu investieren. Er sah die Rolle des Monarchen weniger als obersten Lehensherrn sondern als Haupt der Verwaltung. Folgerichtig wurde 1631 die Feudalmonarchie auch offiziell durch eine Administrative Monarchie ersetzt. Die folgende Destabilierung des Landes hielt die wenigen Regimenter in Nordamerika und Niederlänisch-Ostindien beschäftigt, da es galt, die Aufstände der jeweiligen Kolonialunterthanen zu unterdrücken.
Verwicklungen im Rahmen einiger Staatsgeschäfte wurden alte niederländische Ansprüche auf das Gebiet von Lüttich entdeckt. Lüttich, das alte Bistum, hatte vor kurzer Zeit sein Gebiet durch Aufnahme der gegen die Spanier rebellierenden Bürger von Valenciennes verdoppelt. Doch Simon wollte seine Ansprüche aus Rücksicht auf die Allianz mit Frankreich nicht direkt durchsetzen, da die Unabhängigkeit Lüttichs von der französischen Krone garantiert war. 1635 war das Training der Infanterie in den neuen, vom schwedischen König Gustav Adolf ersonnen Taktiken beendet und Simon fühlte den Zeitpunkt gekommen, sein Reich entlang des Rheines auszudehnen. Das Erzbistum Köln, verbündet mit Lüttich und Portugal, und von Spanien garantiert, war der nächste Nachbar der Niederlande und erhielt die Kriegserklärung Simons. Ein schwerer Fehler des Königs, da Frankreich, der langjährige Verbündete sich diesem Krieg nicht anschließen wollte, und die Niederländer nun ohne Verbündete gegen die gesammelte Macht Spaniens, Portugals, der Schweiz, der Pfalz, Kölns und Nahalt als dem Herrscher des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation unter der Führung Lüttichs anzutreten hatten.
In Nordamerika nutzte der eingeborene Stamm der Shawnee die Lage, um niederländische Kolonien anzugreifen. Diese Bedrohung war die geringste Sorge des Generalsstab, die Shawnee starben zu Hunderten unter den Hufen der Kavallerie, und schnell wurden ihre Gebiete in die nierderländischen Nordamerikakolonien eingegliedert.

Nederlands1635.jpg


Nach langen und harten Kämpfen und Rückschlägen auf beiden Seiten gelang es der Admiralität Hollands,die Küsten Spaniens und Portugals weitgehend zu blockieren, die Ostindientruppen eroberten portugiesische Stützpunkte und die Armee hatte die Gebiete von Lüttich, die restlichen Besitzungen der Spanier in diesem Gebiet unter Kontrolle. Mehrere Angriffe Anhalts und der Schweiz waren gescheitert, und Spanien geriet mehr und mehr unter Druck.
Im Jahr 1637 gelang es schließlich Lüttich als Allianzführer zum Frieden zu zwingen, was den Niederlanden die Provinzen Valenciennes, Artois und Luxemburg brachte, sowie eine geringe finazielle Zuwendung. Dies bedeutete das Ende des Begriffs „Spanischen Niederlande“., Simon hatte die Vision seines Großvaters glänzend erfüllt.
Nederlands1637.jpg


Doch zu welchem Preis, die Niederlande waren ohne Verbündete, die Verhältnisse zu den Nachbarn zerrüttet und die königlichen Kassen waren leer. Der vormalige Verbündete Frankreich erhob Anspruch auf das von den Niederlanden neu erworbene Valenciennes und das mit Frankreich verbündete Österreichs sah die Provinz Friesland immer noch als Teil ihres Erbes.

Simon verbrachte seine letzten Jahre als innerlich zerrütteter und an Verfolgungswahn leidender Mann, versuchte Bündnisse mit allen geeigneten und ungeeigneten Staaten abzuschließen und sich durch Ausbau der Armee, der Flotte und diplomatische Winkelzüge vor dem befürchteten (und von den Diplomaten halb Europas eigentlich erwarteten) Kriegserklärung von einer oder mehrerer Großmächte. Erfolge stellten sich einige Jahre später, als eine Allianz mit Dänemark ud Staatsehen mit England und Frankreich wenigstens ein Gefühl der Sicherheit vermittelten.

Simon starb im Jahre 1646, seine Kriege hatten das Land erweitert und den unmittelbaren Kampf gegen Spanien beendet, jedoch das Land erschöpft und ohne starke Verbündete gelassen. Troz aller Landgewinne und Schlachten wird von späteren Historikern jedoch die von ihm veranlaßte und durchgesetzte Reform der Regierungsform als wichtigste Tat Simons I genannt.
 

mate0815

Field Marshal
62 Badges
Feb 2, 2007
3.165
259
  • Europa Universalis IV: El Dorado
  • Europa Universalis IV: Res Publica
  • Victoria: Revolutions
  • Europa Universalis: Rome
  • Sengoku
  • Supreme Ruler 2020
  • Victoria 2
  • Victoria 2: A House Divided
  • Victoria 2: Heart of Darkness
  • Rome: Vae Victis
  • 200k Club
  • 500k Club
  • Cities: Skylines
  • Europa Universalis III Complete
  • Europa Universalis IV: Pre-order
  • Pride of Nations
  • Crusader Kings II: Way of Life
  • Europa Universalis IV: Common Sense
  • Crusader Kings II: Horse Lords
  • Cities: Skylines - After Dark
  • Europa Universalis IV: Cossacks
  • Crusader Kings II: Conclave
  • Cities: Skylines - Snowfall
  • Europa Universalis IV: Mare Nostrum
  • Stellaris
  • Prison Architect
  • Europa Universalis III
  • Cities in Motion 2
  • Crusader Kings II
  • Crusader Kings II: Charlemagne
  • Crusader Kings II: Legacy of Rome
  • Crusader Kings II: The Old Gods
  • Crusader Kings II: Rajas of India
  • Crusader Kings II: The Republic
  • Crusader Kings II: Sons of Abraham
  • Crusader Kings II: Sunset Invasion
  • Crusader Kings II: Sword of Islam
  • Deus Vult
  • East India Company
  • Cities in Motion
  • Divine Wind
  • Europa Universalis IV
  • Europa Universalis IV: Art of War
  • Europa Universalis IV: Conquest of Paradise
  • Europa Universalis IV: Wealth of Nations
  • Europa Universalis IV: Call to arms event
  • For The Glory
  • Hearts of Iron III
  • Hearts of Iron III Collection
  • Heir to the Throne
auch wenn das ende ziemlich düster klingt - ich hätte nicht gedacht, dass die beiden großen kriege doch so erfolgreich sein können. *hut ab*

jetzt folgt wohl erstmal eine wenig mitteilsame, aber notwendige konsolidierungspause, oder?
 
Aug 14, 2006
770
2
auch wenn das ende ziemlich düster klingt - ich hätte nicht gedacht, dass die beiden großen kriege doch so erfolgreich sein können. *hut ab*

jetzt folgt wohl erstmal eine wenig mitteilsame, aber notwendige konsolidierungspause, oder?

Als Frankreich die Allianz gebrochen hat und ich bemerkt habe, dass sowohl Frankreich als auch Oesterreich Cores auf meinem Gebiet haben und zusätzlich auch noch Verbündete sind, hab ich mich schon erschrocken.
Ich werde mal sehen, wie lange ich ruhig halten kann. Was ich demnächst bräuchte sind einige Küstenprovinzen in Europa, sonst wird das mit dem Unterhalt der Flotte teuer.
Den Kampf um Südafrika verschiebe ich erstmal auf unbestimmte Zeit...
 
Aug 14, 2006
770
2
Keine weiteren Kommentare? Nach meinen Hausregeln müßte ich den AAR jetzt langsam einstellen. :(
Schade, hätte einen netten kleinen Krieg gegen Frankreich und Oesterreich im Angebot gehabt. ;)
 

mate0815

Field Marshal
62 Badges
Feb 2, 2007
3.165
259
  • Europa Universalis IV: El Dorado
  • Europa Universalis IV: Res Publica
  • Victoria: Revolutions
  • Europa Universalis: Rome
  • Sengoku
  • Supreme Ruler 2020
  • Victoria 2
  • Victoria 2: A House Divided
  • Victoria 2: Heart of Darkness
  • Rome: Vae Victis
  • 200k Club
  • 500k Club
  • Cities: Skylines
  • Europa Universalis III Complete
  • Europa Universalis IV: Pre-order
  • Pride of Nations
  • Crusader Kings II: Way of Life
  • Europa Universalis IV: Common Sense
  • Crusader Kings II: Horse Lords
  • Cities: Skylines - After Dark
  • Europa Universalis IV: Cossacks
  • Crusader Kings II: Conclave
  • Cities: Skylines - Snowfall
  • Europa Universalis IV: Mare Nostrum
  • Stellaris
  • Prison Architect
  • Europa Universalis III
  • Cities in Motion 2
  • Crusader Kings II
  • Crusader Kings II: Charlemagne
  • Crusader Kings II: Legacy of Rome
  • Crusader Kings II: The Old Gods
  • Crusader Kings II: Rajas of India
  • Crusader Kings II: The Republic
  • Crusader Kings II: Sons of Abraham
  • Crusader Kings II: Sunset Invasion
  • Crusader Kings II: Sword of Islam
  • Deus Vult
  • East India Company
  • Cities in Motion
  • Divine Wind
  • Europa Universalis IV
  • Europa Universalis IV: Art of War
  • Europa Universalis IV: Conquest of Paradise
  • Europa Universalis IV: Wealth of Nations
  • Europa Universalis IV: Call to arms event
  • For The Glory
  • Hearts of Iron III
  • Hearts of Iron III Collection
  • Heir to the Throne
och menno. ich kann auch mehrfach posten, wenns was hilft. :D
 
Aug 14, 2006
770
2
och menno. ich kann auch mehrfach posten, wenns was hilft. :D

Nicht wirklich. Regeln sind Regeln (typisch Deutsch, das wird immer schlimmer, je länger ich im Ausland bin...;))

Naja, ich werde mich mal für den nächsten Teil ans Schreiben machen. Aber irgendwie wäre es spannender, wenn mehr strategische Kommentare und Anregungen kämen.

So, was hätten wir als Update:
einen kleinen Krieg gegen Frankreich
wie die Niederlande Gold entdeckten
was machen eigentlich die Kleinstaaten an der östlichen Grenze?
 

unmerged(74173)

Sergeant
Apr 12, 2007
95
0
hehe...nicht gleich das Handtuch werfen.
Das AAR klingt doch gut.
Habe schon zweimal mit den Niederlanden gespielt. Und der Anfang ist wirklich schwer, wenn man sich nicht gegen SPN behaupten kann, ist es vor.
Repekt das du sie geschlagen hast...
Wie sieht eigentlich dein Handel aus und deine Wirtschaft? kannst du uns dazu etwas sagen?
 
Aug 14, 2006
770
2
Hm, beim Umzug hab ich wohl meine Aufzeichnungen in einen der Kartons gelassen, die jetzt eingelagert sind. Werde versuchen, da schnell ranzukommen und dann weiterzuschreiben.
Etwas Geduld, Anfang Juli sollte ich dazukommen.
 

pwm

Corporal
4 Badges
Sep 26, 2007
40
0
  • Europa Universalis III
  • Victoria 2
  • 500k Club
  • Pride of Nations
Hm, beim Umzug hab ich wohl meine Aufzeichnungen in einen der Kartons gelassen, die jetzt eingelagert sind. Werde versuchen, da schnell ranzukommen und dann weiterzuschreiben.
Etwas Geduld, Anfang Juli sollte ich dazukommen.

Freut mich, dass der AAR noch weitergeführt werden soll.:cool:
Einen Krieg mit Frankreich würde ich vermeiden - ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut gehen würde.
Die Ausdehnung des Reiches ist in den Bildern gut erkennbar. Aber um wirklich abschätzen zu können wie stark die Niederlande ist, wären Aussagen zur Wirtschaft hilfreich.
 
Aug 14, 2006
770
2
So, lange versprochen, aber erst jetzt fertig. Musste aufgrund des Verlusts meiner Aufzeichnungen den nächsten Teil nochmal spielen, da ich nicht einfach anhand einiger Screenshots etwas zusammenfabulieren wollte. Hat sich in einer deutlich anderen Weise entwickelt, als das letzte Mal.


Expansion nach Australien und Kriege in Europa - Die Niederlande unter Frederik Hendrik I 1646-1675

Netherlands1646.jpg


Frederik Hendrik übernahm von seinem Vater ein kleines, dichtebesiedeltes und wohlhabendes Reich in Europa. Der Handel mit dem Osten, geführt über die kleinen Besitzungen der Ostindischen Kompagnie in Indien und Indonesien und die Waren aus den weiten, neubesiedelten oder unterworfenen Gebieten in der Neuen Welt brachten Geld und Waren in die Heimatprovinzen.

Die Niederlande waren dank der enormen Handelseinkünfte und der innovativen Einwohnern führend in der Entwicklung von Technologien und der Erforschung der neuentdeckten Lande. Ein ein kleines, aber gut ausgebildetes Heer sicherten die Kernlande gegenüber den Angriffen der Nachbarn aus dem Osten, während die Flotte die Beherrschung der Seefahrstlinien sicherstellen konnte. Doch selbst die heißspornigen Herren aus Friesland, Breda und Limburg und die reichen Kaufleute aus Amsterdam, Brüssel und Antwerpen dachten nicht ernsthaft, daß die Niederlande es mit dem mächtigen Frankreich oder Österreich aufnehmen könnten. Gebietserweiterungen auf Kosten der kleinen Staaten im Osten, der Gebiete der Bistümer und Fürstem im Heiligen Reich Deutscher Nation waren durch Unabhängigkeitsgarantien durch Frankreich oder England oder Bündnisse vorerst unmöglich gemacht. So waren die Absichten Frederik Hendriks auch eher auf wirtschaftliche Expansion und Kolonialisierung gerichtet. 1647 wurde eine nationale Bank eingerichtet, die dem Staat Zugriff auf große Summen zum Unterhalt der Flotte und des Heeres ermöglichte, ohne die Inflation zu verstärken. Kurze Zeit später wurde von Händlern die Bank von Amsterdam als nicht-staatliches Gegenstück gegründet. Der Zugang zu Kredit ermöglichte ein starkes Wachstum in den Handelseinnahmen, wovon weitere Expeditionen im Osten finanziert wurden.
Kalikut war inzwischen zu einem vollwertigen Stützpunkt der Niederlande in Indien geworden und wurde der Ausgangspunkt für die Erforschung und Kolonialisierung des australischen Kontinents in den kommenden Jahrzehnten. Die Insel Mahe wurde besiedelt, um den Handels- und Kriegsflotten aus Amsterdam und Antwerpen sichere Ankermöglichkeiten in den Weiten des Indischen Ozeans zu bieten.

Im Jahr 1652 trafen niederländische Fregatten in den Gewässern östlich Australiens auf portugiesische und französische Flotten und bald auch auf portugiesische Siedlungen im Süden Australien und den Inseln, die nach der Herkunft der Entdecker Neu Seeland genannt worden waren. Mit Blick auf die französischen Truppen an der Grenze zu den wallonischen Gebieten der Niederlande sah der König jedoch vorerst von Kolonialkriegen ab und investierte in neue Regimenter zum Schutz der Kerngebiete.

Das Königreich Oldenburg, benachbart zum niederländischen Friesland, erkannte die Oberherrschaft Frederiks im Jahre 1653 an und wurde als Herzogtum Vasall der niederländischen Krone und damit der erste, friedliche Schritt zur Erweiterung der europäischen Gebiete.

Ein Vergleich der Einkünfte verschiedener Reiche gab Aufschluß über die wirtschaftliche Macht der Niederlande, die nur knapp hinter dem osmanischen Reich lag. Selbst die Erzfeinde Frankreich, Österreich und Spanien hatten kleinere Einkommen als die Niederlande, die damit das reichstes Land der christlichen Welt waren.

Netherlands1653.jpg


Allerdings war ein Großteil der beherrschten Gebiete, besonders in Nordamerika noch nicht Kerngebiete des Reiches, so daß große Teile der Einkünfte zum Aufbau und zur Missionierung dieser Gebiete verwendet werden mußten und das Geld in den königlichen Truhen immer knapp war.

Netherlands1653-b.jpg


Während in Australien und Nordamerika Auswanderer vor allem aus Seeland und Holland weitere Gebiete für die Zivilisation zugänglich machten, rüstete Dänemark zu einem Krieg gegen Schweden. Obwohl ohne großes Interesse an diesem Konflikt, den er als „innerdänisch“ bezeichnete, folgte Frederik dem Ruf zu den Waffen des langjährigen Verbündeten Dänemark 1658. Man überließ jedoch die Skandinavier ihren Konflikten, und Dänemark konnte schließlich leichte Gebietsgewinne erzielen.

1661 erlosch eine Garantie frankreichs für das Bistum Lüttich. Da Frederik diese Gebiete als integrale Bestandteile seines Erbes sah, erklärte er den Krieg und sah sich mit Hilfe des Vasallen Oldenburg einer Allianz aus Lüttich, Köln und dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, dem kleinen Anhalt, gegenüber. Dänemark jedoch, verstimmt durch die Gleichgültigkeit der Niederländer gegenüber ihrer Kriegszüge in Schweden, brachen ihre Allianz und verblieben neutral.
In einer kurzen, fast unblutigen Kampagne brachten die niederländischen Regimenter Stadt und Land Köln unter Kontrolle und nahmen es für Frederik Wilhelm in Besitz.

Netherlands1662.jpg


Ebenso ging es wenig später Lüttich.

Netherlands1662-b.jpg


Der Kaiser, in seinen Erblanden geschlagen und aus ihnen vertrieben, mußte Vasall der niederlädischen Krone werden, und der König von Anhalt übernahm die Kaiserkrone.

Die Arondierung der Gebiete hatte zwar wenig Geld und Leben, aber dafür viel an politischem Ansehen gekostet, an den Fürstenhöfen Europas und speziell den katholischen Bistümern und in Rom sprach man nicht nur hinter vorgehaltener Hand schlecht über die Aggression der ketzerischen Niederlande.
Jedoch gelang es einer diplomatischen Offensive, das Bündnis mit dem lutherischen Dänemark zu erneuern sowie ein neues mit dem reformierten Schottland zu schließen. Eine Staatsehe mit England, einem weiteren nichtkatholischen Reich, verminderte Spannungen in den nordamerikanischen Kolonien und stärkte das protestantisch-reformierte Bündnis.

Dies sollte schon bald auf die Probe gestellt werden. Frankreich, im Bündnis mit Österreich und dem Papststaat, erklärte im November des Jahres 1665 den Krieg und fielen in die wallonischen Gebiete ein. Die Armee konnte erst einmal nichts tun, da die Franzosen 3:1 überlegen waren, und beschränkte sich auf kleine Nadelstiche gegen unterlegene Armeekorps.
Niederländische Flotten errangen einige Siege gegen französische Flotten und blockierten die Küsten der Normandie. Anders sah die Lage in Nordamerika aus, wo die Truppen Neu-Hollands die einfallenden französischen Expeditionstruppen vernichtend schlugen, zwei Kolonien im Mittleren Westen übernahmen und eine Provinz nach der anderen stürmten. Innerhalb der nächsten zwei Jahre übernahmen sie so weite Teile Louisianas. Auf dem europäischen Kriegsschauplatz jedoch wurde die lange allerdings ernst. Dänemark, obwohl offiziell auch im Kampf gegen Österreich, Frankreich und den Papst, zog es vor, seinen Ambitionen in Schweden nachzugehen. Schottlands Flotte war zu klein, um ausreichend Truppen in den Kampf zu schicken und hatte alle Hände voll zu tun, sein „Kolonialreich“, zwei elendige Wüstengebiete in Nordwestafrika, zu schützen. Auf sich allein gestellt hielt die niederländische Armee kaum dem Ansturm der französischen Truppen stand, und als endlich im Jahr 1667 Kontingente des Papstes und österreichische Einheiten Limburg, Köln und Luxemburg belagerten und eroberten, blieb Frederik Wilhelm nichts übrig, als die zwischen Frankreich und den Niederlanden umstrittene Provinz Valenciennes an Frankreich abzugeben und Anhalt aus dem Vasallentum in die Unabhängigkeit zu entlassen.

Netherlands1667.jpg


Einzige Genugtuung waren die leichten Gebietsgewinne in Nordamerika und die in den nächsten Jahren in Frankreich tobenden Rebellionen, da die französische Bevölkerung der schweren Kriegsverluste und der hohen Kriegssteuern überdrüssig war.

Die Niederlande erholten sich erstaunlich schnell, eine Justizreform senkte die Aufstandswahrscheinlichkeit in den Provinzen. Der Verlust von Valenciennes wurde im Jahr 1672 durch die Erwebung von zwei Provinzen bei der Eingliederung des vormaligen Vasallens Oldenburg in das niederländische Reich wenn nicht vergessen, so doch etwas weniger schmerzhaft gemacht.
Netherlands1672.jpg


Frederik Hendrik I verschied im Jahr 1675. Wenn er auch einen Krieg verloren hatte, hatte er doch das Reich gestärkt, neue Gebiete angeschlossen und die Wirtschaft, Grundlage eines jeden erfolgreichen Krieges, gestärkt. Seine letzten Worte auf dem Totenbett waren an den Kronrat und seinen Sohn gerichtet: den hundsföttischen Franzosen beim nächsten Mal zu zeigen, daß die niederländischen Siege gegen die Spanier kein Zufall gewesen waren.