So langsam habe ich mir fast alle Zähne an dem Spiel ausgebissen. Bislang ist es mir noch nie gelungen meine Dynastie bis an das Ende des Spiels zu bringen und spätestens nach dem 3. oder 4. Dynastiemitglied implodiert mein Reich. Beispiele:
Mit fremden Reichen hatte ich bislang eher wenig Probleme, mein Problem ist, sobald ich ein größeres Reich habe, es zum Erbfall kommt, mir der ganze Laden um die Ohren fliegt. Mir meine mächtigsten Vasallen den Krieg erklären. Wie überlebt man die ersten Jahre seiner neuen Herrschaft? Klar, ich kann:
- Ich spiele als Rurikiden. Die anfänglichen Eroberungen sind recht simpel, dann folgen noch ein paar knifflige Kriege und letztlich konnte ich das Zarenreich Russland gründen. Mein alter Herrscher hat da auch alles soweit im Griff und die Vasallen halten die Füße ruhig, selbst wenn sie selbst nicht so ganz zufrieden sind. Ganz penetrante Vasallen versuche ich auch legal einzusperren/hinzurichten/zu ermorden, oder ich versuche meine Enkelinnen in Häuser meiner mächtigsten Vasallen einzuheiraten. Jedenfalls ist es recht ruhig im Reich, so dass man sich externen Dingen widmen kann. Dann starb mein alter Herrscher und sein Sohn übernimmt das Ruder. Was passiert? Ein König meines Reiches (meine Dynastie und durch interne Heiraten für Fraktionen gesperrt) fordert mich zum Gerichtskampf heraus, Preis für den Sieger: nichts weniger als das Zarenreich. Da meine Werte viel schlechter sind verliere ich den natürlich und behalte nur noch ein popeliges Königreich. Ergebnis: Spiel abgebrochen!
- Ich spiele ein Wikingerreich in der Bretagne. Die Bretagne war schnell erobert, auch Teile von England. Somit konnte ich das Königreich Bretagne gründen. Es folgten noch mehr Expasionskriege in England und auch ein paar Kriege gegen aufständige Vasallen. Mein erster Herrscher war da schon legendär und starb dann auch mit über 90 Jahren. Ich spiele weiter mit seinen 45 jährigen Sohn. Sofort kam die Meldung dass sich eine gefährliche Unabhängigkeitsfraktion gebildet hat. Zum Glück hatte ich genügend Gold in der Staatskasse mit denen ich die Vasallen bestechen konnte und einige Schwestern und Töchter die ich mit Angehörigen von meinen mächtigen und rebellischen Vasallen verheiraten konnte. Dann herrschte wieder Frieden im Reich. Leider war der Sohnemann nicht ganz so robust in seiner Gesundheit, stirbt mit 55 Jaren und hinterlässt einen 25 jährigen Nachfolger. Der hat nur eine Tochter und einen Sohn, beide 1 Jahr alt und wenig Gold in der Staatskasse. Zudem ist er noch gierig so dass jede Bestechung auch noch elend viel Anspannung mit sich bringt. Was folgt? Zwei voneinander unabhängige und mächtige Unabhängigeitsfraktionen und zusätzlich noch ein Bauernaufstand. Spiel beendet.
Mit fremden Reichen hatte ich bislang eher wenig Probleme, mein Problem ist, sobald ich ein größeres Reich habe, es zum Erbfall kommt, mir der ganze Laden um die Ohren fliegt. Mir meine mächtigsten Vasallen den Krieg erklären. Wie überlebt man die ersten Jahre seiner neuen Herrschaft? Klar, ich kann:
- Ich kann als Vater des Nachfolgers schon seine Enkel und Enkelinnen so verheiraten das mächtige Bündnisse entstehen.
- Ich kann aufmüpfige Vasallen schon vor dem Erbfall "eliminieren", entweder per Mord oder sie legal einsperren. Natürlich birgt es auch die Gefahr das die Nachfolger der Delinquenten nicht besonders gut auf mich oder meinen Nachfolger zu sprechen sind.