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Eric Jorgensen

Corporal
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Feb 3, 2016
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So langsam habe ich mir fast alle Zähne an dem Spiel ausgebissen. Bislang ist es mir noch nie gelungen meine Dynastie bis an das Ende des Spiels zu bringen und spätestens nach dem 3. oder 4. Dynastiemitglied implodiert mein Reich. Beispiele:

  1. Ich spiele als Rurikiden. Die anfänglichen Eroberungen sind recht simpel, dann folgen noch ein paar knifflige Kriege und letztlich konnte ich das Zarenreich Russland gründen. Mein alter Herrscher hat da auch alles soweit im Griff und die Vasallen halten die Füße ruhig, selbst wenn sie selbst nicht so ganz zufrieden sind. Ganz penetrante Vasallen versuche ich auch legal einzusperren/hinzurichten/zu ermorden, oder ich versuche meine Enkelinnen in Häuser meiner mächtigsten Vasallen einzuheiraten. Jedenfalls ist es recht ruhig im Reich, so dass man sich externen Dingen widmen kann. Dann starb mein alter Herrscher und sein Sohn übernimmt das Ruder. Was passiert? Ein König meines Reiches (meine Dynastie und durch interne Heiraten für Fraktionen gesperrt) fordert mich zum Gerichtskampf heraus, Preis für den Sieger: nichts weniger als das Zarenreich. Da meine Werte viel schlechter sind verliere ich den natürlich und behalte nur noch ein popeliges Königreich. Ergebnis: Spiel abgebrochen! :confused:

  2. Ich spiele ein Wikingerreich in der Bretagne. Die Bretagne war schnell erobert, auch Teile von England. Somit konnte ich das Königreich Bretagne gründen. Es folgten noch mehr Expasionskriege in England und auch ein paar Kriege gegen aufständige Vasallen. Mein erster Herrscher war da schon legendär und starb dann auch mit über 90 Jahren. Ich spiele weiter mit seinen 45 jährigen Sohn. Sofort kam die Meldung dass sich eine gefährliche Unabhängigkeitsfraktion gebildet hat. Zum Glück hatte ich genügend Gold in der Staatskasse mit denen ich die Vasallen bestechen konnte und einige Schwestern und Töchter die ich mit Angehörigen von meinen mächtigen und rebellischen Vasallen verheiraten konnte. Dann herrschte wieder Frieden im Reich. Leider war der Sohnemann nicht ganz so robust in seiner Gesundheit, stirbt mit 55 Jaren und hinterlässt einen 25 jährigen Nachfolger. Der hat nur eine Tochter und einen Sohn, beide 1 Jahr alt und wenig Gold in der Staatskasse. Zudem ist er noch gierig so dass jede Bestechung auch noch elend viel Anspannung mit sich bringt. Was folgt? Zwei voneinander unabhängige und mächtige Unabhängigeitsfraktionen und zusätzlich noch ein Bauernaufstand. Spiel beendet. :confused:
Klar hätte ich in beiden Fällen weiterspielen können, meine Dynastie gab es ja noch, Länderrein hatte ich auch noch, aber irgendwie hat es mir in beiden Fällen die Suppe verhagelt.

Mit fremden Reichen hatte ich bislang eher wenig Probleme, mein Problem ist, sobald ich ein größeres Reich habe, es zum Erbfall kommt, mir der ganze Laden um die Ohren fliegt. Mir meine mächtigsten Vasallen den Krieg erklären. Wie überlebt man die ersten Jahre seiner neuen Herrschaft? Klar, ich kann:
  1. Ich kann als Vater des Nachfolgers schon seine Enkel und Enkelinnen so verheiraten das mächtige Bündnisse entstehen.
  2. Ich kann aufmüpfige Vasallen schon vor dem Erbfall "eliminieren", entweder per Mord oder sie legal einsperren. Natürlich birgt es auch die Gefahr das die Nachfolger der Delinquenten nicht besonders gut auf mich oder meinen Nachfolger zu sprechen sind.
Hat noch jemand Tipps und Hinweise wie ich die ersten Jahre meiner neuen Herrschaft überlebe? Spielt Ihr auch weiter wenn Ihr durch Unabhängikeitskriege große Teil Eures Reiches verliert?
 

AngeliAter

Major
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Apr 28, 2012
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Der Erbe sollte so früh wie möglich eigenes Land erhalten, somit kann er schon mal Prestige aufbauen. Zusätzlich nach Möglichkeit selbst erziehen, damit man ein wenig Einfluss auf seine Vor-/Nachteile hat, so einige sollte man definitiv nicht zulassen.
Und ja, immer genügend Geld beiseitelegen, damit man auch solche Kriege mit Söldnern beenden kann. Ist lästig, dass man dieses nicht ausgeben darf, aber es ist halt eine Notfallkasse.
Und ansonsten, man behält doch auch nach einer Niederlage die Ansprüche auf das Land? Dann sollte man es einfach in den nächsten Jahren wieder fleißig einsammeln.
Falls möglich, enteigne nach und nach alle fremden Dynastien und ersetze die durch die eigene Familie, fingierte Ansprüche verhindern, dass du dabei als Tyrann verschrien bist. Und nach Möglichkeit sollten alle Vasallen dem eigenen Kulturkreis entsprechen oder dein Sohn zumindest die Sprachen dieser beherrschen, das senkt auch schon mal einige Abzüge.
 
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Silens

General
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Was mir beim Lesen aufgefallen ist... ich kommentiere das mal ungeordnet.

Zu 1.: Wenn du aggressiv eroberst, solltest du keine alten Vasallen übernehmen. Schau dass du Casus Belli wählst, bei denen du die Ländereien anschließend frei vergeben kannst. Alles andere bindet dir nur einen heftigen Klotz ans Bein. Zumal, wenn du nur ein Reich hast, warum gibt's da Könige? Die Königstitel sollten ganz bei dir verbleiben, immer, solange du unter deiner Vasallengrenze bist. Geht durch Erbe ein solcher Titel verloren -> Krieg. Lass solche Titel nie, keine Sekunde lang, bei wem anders.

Vermeide Heiratspolitik in der Phase der Eroberungen (erste 50 bis 100 Jahre). Das gibt nur unnötig Ärger (wie du ja selbst bemerkt hast).

Zu 3. Als Wikinger solltest du plündern, was der Kontinent hergibt. Mit dem Geld baust du eine obszön starke Armee auf. Wenn sich welche gegen dich auflehnen, umso besser: mach sie fertig, nimm ihnen alle Titel weg und setz Leute mit deiner Kultur/Religion ein. Wenn ein Wikinger arm und mit schwachem Militär stirbt, dann hat er den Sinn seines Lebens verfehlt.

Nutz den Umstand aus, dass du als Asatru Konkubinen halten kannst. 15 Kinder sollten leicht machbar sein, die wiederum selbst Kinder und Kindeskinder zeugen. Wenn du stirbst, sollte die Dynastie eine gute Auswahl von geeigneten Kandidaten für alles Mögliche haben.


Hier einige grundsätzliche Dinge, um an der Macht zu bleiben:

Eroberte Reiche sind schwer zu halten, weil die Eroberten es hassen, erobert zu werden. Schau dass du so viele der dort ansässigen alten Herrscher entfernst wie nur irgend möglich. Da dein erster Herrscher i.d.R. keine große Familie hat, kannst du schwer deine eigene Dynastie einsetzen. Also müssen es gute Leute aus deinem Umfeld sein, die dich mögen. Durch die neuen Titel mögen sie dich umso mehr. Das ist wichtig, weil die Meinung über den Vorgänger in die Meinung über den Nachfolger einfließt.

Wenn du Herzogtümer vergibst, schau dass du so wenige Vasallen wie möglichst hast. Wenn einer ohne Probleme 5 oder 6 Gebiete halten kann, und du hast zwei Herzogtümer mit je 3 Gebieten, dann gib beide dem einen. Hier ist der Hintergrund: jeder Vasall hat ein eigenes Kontingent an Rittern und Soldaten. Zwei kleinere Vasallen sind gefährlicher als ein größerer.

Nächster Punkt Königstitel: behalte sie alle. Fang erst an, sie abzugeben (an Mitglieder deiner Dynastie, bis dahin solltest du genug haben), wenn du am absoluten Limit dessen bist, was du persönlich an Vasallen halten kannst (60 oder 70 glaube ich). Machst du jemanden ohne Not zum König, stärkst du denjenigen massiv.

Wichtigster Punkt: Kerngebiet. Du solltest immer ein paar Gebiete haben, die dein wirtschaftliches Rückgrat sind, die zum Primärtitel gehören und die für jeden Nachfolger die Machtbasis darstellen. Für das Gebiet bei Russland wäre es Novgorod, die Hauptprovinz allein hat 6 slots, von denen 4 Burgen sein können, die du selbst halten kannst. Die Heilige Stätte ist ein willkommener Bonus. Die übrigen Gebiete wie Rusa, Sebezh etc. kommen auch auf 7 mögliche Burgen -> 11 mögliche Burgen allein im Herzogtum Novgorod. Nebendran ist Tikhvin, das kann mit 5 slots also drei Burgen haben. Mit einem Herzogtum und einer kleinen Provinz nebendran kommst du also auf bis zu 14 Besitztümer - das sollte mehr als genug sein.

Dazu sei gesagt, es ist absolut überlebensnotwendig in deine persönlichen Gebiete zu investieren. Werd so schnell es geht feudal, baue alles, was dir Geld gibt, und schick deinen Verwalter, um das Entwicklungslevel zu heben. Dauert Jahre, aber damit steigen dauerhaft deine Einnahmen (und das Tempo deiner Forschung).

Was auch wichtig ist: Such dir eine Religion, bei der du nicht selbst die Tempel hältst. Bei 100 Meinung beim Hofgeistlichen bekommst du 50% seiner Einnahmen, ohne dass du die Dinger selbst halten musst. Je mehr Gebiete du hast, in denen haufenweise Tempel stehen, desto mehr Geld kommt hier ohne großen Aufwand zusammen. Weil er auch einen Teil der Einnahmen aller übrigen Geistlichen in deinem Reich bekommt, mehrt sich natürlich dein eigener 50%-Anteil.

Ebenso wichtig: Hinterlasse deinem Nachfolger eine schlagkräftige Armee. Und möglichst keinen aktiven Krieg. Wenn du alt wirst, schau dass du Frieden hast. Als Wikinger hast du von Anfang an Zugriff auf die zweitmächtigste Infanterie im Spiel (Warägerveteranen, nur die Palatini sind ein klein wenig stärker und die können nur Römer erforschen - ab 1200, nicht vorher). Mit dieser Infanterie gewinnst du regelmäßig gegen eine doppelte Übermacht.


Nun zum entscheidenden Punkt: Nachfolgepolitik. Solange jeder was abbekommt, zerfallen deine Reiche immer. Enterben kostet, und ich bin normalerweise geizig, also vermeide ich das.

Was du tun kannst, um andere Kinder um ihr Erbe zu bringen: Demokratie. Nein, wirklich, Herzogtümer sollten die Regel haben, den Nachfolger zu wählen. Wenn du die meisten Gebiete im Herzogtum hältst, dann entscheidest du quasi alleine, wem der Titel zufällt, unabhängig von der Erbfolge. Wenn du das mit den wichtigsten Gebieten (Stichwort Kernland, wirtschaftliches Rückgrat) so hinkriegst, dann bekommt der Nachfolger einen großen Haufen Geld, eine starke Armee und fast alle deine entwickelten Kerngebiete (inkl. der hohen Einnahmen). Auf der Basis kannst du, wenn es andere Erben gibt, nach Thronbesteigung gleich ein paar Kriege erklären und dir alle Titel wieder zurückholen. Kaum einer wird da mithalten können.

Ansonsten wäre es eine Überlegung, sich mit religiösen Reformen zu beschäftigen. Erben 3. Ranges und weiter kann man z.B. ins Kloster stecken und sie so von der Erbfolge ausschließen. Byzantinische Tradition erlaubt es, Leute zu kastrieren, was ebenfalls vom Erbe ausschließt.

Vermeide es, den Erben bereits im Vorfeld Land zu geben. Das führt häufig dazu, dass sie einen ungesunden Lebenswandel haben, schlechte Eigenschaften anhäufen, zu Mördern werden usw. Habe damit bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht.
 
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